Verwenden von klassischem Outlook für Windows in Geschäftsumgebungen
Hallo Gemeinde,
etwas schlauer durch Peters Info und reichlich "bingen" im Inet bin ich nun etwas, aber wirklich nur etwa schlauer.
Klar ist mir jetzt, dass das Verbinden von Outlook 2016 mit Outlook.com NUR noch per Assistent abzulaufen hat und nicht mehr manuell, weil dann wieder eine ExchangeActiveSync-Verbindung erstellt wird, die aber zeitnah nicht mehr funktionieren wird. Also nur noch automatisch und es gibt eine "echte" Exchange-Verbindung.
Das ist soweit ok, aber nur, wenn man eine Outlook.com-Adresse benutzt. Benutzt man eine eines fremden Providers, funktioniert die automatische Konfiguration nicht, weil das Autodiscover des Providers zuschlägt, daran kommt man erstmal nicht vorbei.
Ich habe nun aber eine eigene Domain bei einem Provider liegen, in dem Falle bei 1und1. Hier ist beschrieben, dass ich beim Provider einen CNAME-Eintrag zu den DNS-Einstellungen hinzufügen muss, um das Autodiscover auf autodiscover.outlook.com umzubiegen; hier stoße ich aber ehrlich gesagt an meine Knowhow-Grenzen bzw. scheitere am hier beschriebenen TXT-Eintrag "MS=ms......", denn den findet man nur bei Office365 Business, nicht bei Outlook.com.
Noch kann man in Outlook.com ja Aliase eintragen und diese (ggf. fremden) auch zu primären machen. So konnte ich bisher problemlos über meine eigene Domain senden und empfangen, das Handling machte outlook.com über die Einstellungen zu "verbundene Konten". Allerdings ist das alles in der derzeitigen Umstellungsphase buggy und funktioniert nicht, ggf. wird einem das Konto in Outlook 2016 dann auch als "outlook_ziffernsalat[at]outlook.com angezeigt.
Meine Frage an einen Wissenden wäre nun:
- muss man einfach ein paar Tage abwarten bis die Fehler behoben sind, und kann dann das autodiscover auf die [at]outlook.com-Adresse durchlaufen lassen, und regelt danach in den Grundeinstellungen wieder das Alias-Handling? Mails senden/empfangen wird weiterhin bzw. wieder über die persönliche Domain möglich sein?
- kommt die oben beschriebene CNAME-Geschichte tatsächlich so zum tragen, sprich es geht kein Weg mehr dran vorbei, wenn man eigene/fremde Domains nutzen will? Falls ja, gibt es da eine Erklärung für 1und1 + Outlook.com (nicht Office365 so wie hier)?
In dem Zusammenhang bin ich auch ziemlich verwirrt, welche Rolle das schon mal durch Inet gegeisterte Outlook.com Premium spielen soll, welches wohl derzeit Preview ist und eigene Domains erlauben soll, aber nur von GoDaddy als Dienst. Puhh, alles irgendwie ziemlich kompliziert, zumindest für mich...
Danke vorab für ein paar klärende Informationen... :-)
Carsten