Windows 11 auf Notebook nicht unterstützt wegen Prozessor

Anonym
2021-10-09T13:00:57+00:00

Was ist das jetzt wieder?

Dieses Notebook mit einer Topp-Ausstattung habe ich im Dezember 2016 für 1.499 € gekauft.

3D-Kamera, 16 GB RAM, 4 GB DDR5-Garfispeicher, 500 GB SSD + nachgerüsteter 2 TB SSD, Blue-Ray-Brenner, unter anderem USB-C, Thunderbold und einiges mehr.

Und jetzt soll ich mich für Windows 11 davon trennen, wenn ich auf Windows 11 wechseln möchte?

Ich glaube, die spinnen allmählich bei Microsoft, so ein teures und gut ausgestattetes Gerät auszuschließen, als könnte man beim Kauf auch nur erahnen, schon gar nicht wissen, was man sich bei Microsoft als nächstes ausdenkt, um über Jahrzehnte treue Kunden einfach auszuschließen von neuen Entwicklungen.

Windows für Zuhause | Windows 11 | Installieren oder aktualisieren

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Ingo Böttcher 158.1K Zuverlässigkeitspunkte
2022-01-07T18:08:23+00:00

Ich hatte gerade festgestellt, dass mein Notebook gar nicht im UEFI-Modus gestartet ist.

Habe ich jetzt umgestellt:

Das heißt, die Partitionen wurden auf GPT umkonvertiert?

Die Datei "Windows11InstallationAssistant.exe" bringt nach dem Start noch immer die gleiche Anzeige, dass der PC nicht die Mindestanforderungen erfüllt.

An sich dachte ich eher, dass du das Tool zum Erstellen eines Installationsmediums herunterlädst und das damit erzeugst. Daraus dann das Setup starten und ein Upgrade ausführen.

Gelinde gesagt - zum Erbrechen einfach nur, so eine Zeitverschwendung.

Naja, auch als dein Notebook neu war, hat man an sich Systeme im UEFI-Modus mit aktivem SecureBoot ausgeliefert bzw. neu installiert. Dass das jetzt nicht der Fall ist, ist unschön. Muss man halt einmal geradeziehen.

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  1. Anonym
    2022-01-08T18:13:43+00:00

    An sich dachte ich eher, dass du das Tool zum Erstellen eines Installationsmediums herunterlädst und das damit erzeugst. Daraus dann das Setup starten und ein Upgrade ausführen.

    Hallo Ingo,

    Danke für Deine Hilfe.

    Habe jetzt auf USB-Stick das Medium erstellt und dann installiert.

    Hier war ich mir erst nicht sicher, da sich das schon ganz schön derb anfühlt.

    Dann doch weitergemacht und jetzt das hier:

    Habe auch schon Updates erhalten, gleich nach erstem Neustart nach Abschluss des Upgrades.

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  2. Anonym
    2022-01-07T10:41:41+00:00

    Noch mal ich.

    Ich hatte gerade festgestellt, dass mein Notebook gar nicht im UEFI-Modus gestartet ist.

    Habe ich jetzt umgestellt:

    • Boot Mode jetzt = UEFI
    • Secure Boot = Enabled

    Dann wird angezeigt, dass die Systempartition mindestens 64 GB haben soll oder so.

    Meine SSD ist eine 500 GB, die wird als Systempartition angezeigt.

    Die SSD ist aber in zwei Partitionen aufgeteilt, von der die C-Partition 117 GB hatte, davon 31 GB frei.

    Sicherheitshalber habe ich die jetzt vergrößert auf 140 GB.

    System mehrfach neu gestartet, immer wieder Update versucht - nichts.

    Die Datei "Windows11InstallationAssistant.exe" bringt nach dem Start noch immer die gleiche Anzeige, dass der PC nicht die Mindestanforderungen erfüllt.

    Die anderen Komponenten, die durch die Integritätsprüfung geprüft werden, erfüllt mein Notebook alle mehr als doppelt.

    Gelinde gesagt - zum Erbrechen einfach nur, so eine Zeitverschwendung.

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  3. Anonym
    2022-01-07T09:41:12+00:00

    Moin Ingo,

    Das hier kommt, wenn ich die von Dir verlinkte Datei downloade und ausführe:

    Und nun?

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  4. Ingo Böttcher 158.1K Zuverlässigkeitspunkte
    2022-01-06T18:25:59+00:00

    Wenn ich davon ausgehe, dass, falls "MoSetup" fehlt, diesen Schlüssel selbst anlegen soll, müsste man den doch eigentlich komplett löschen und neu anlegen können und dann nur mit Reg_Dword "AllowUpgradesWithUnsupportedTPMOrCPU" und Wert 1, oder?

    Ja, kann man.

    Wenn ich in der Auflistung der Möglichkeiten die wähle, ohne CPU und dann, wie empfohlen, die "WindowsPCHealthCheckSetup.msi" downloade und starte, bekomme ich die Meldung, dass der mein Notebook nicht geeignet ist für Windows 11.

    Was ja auch stimmt. Die Änderungen in der Registry lassen den PC nicht plötzlich beim Check als kompatibel erscheinen.

    Nur das Setup ignoriert dann die nicht kompatible Hardware.

    Starte das Upgrade ansonsten direkt:

    https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11

    Ich kann diese Verfahrensweise von Microsoft absolut nicht mehr verstehen.

    Warum nicht? Irgendwann müssen die mal einen Schnitt machen, wenn sie neue Sicherheitsfunktionen bringen wollen.

    Als Beispiel:

    Wenn ich in einem System eine Sicherheitsfunktion einbaue, die ein TPM braucht, das TPM aber eben nicht auf jeder unterstützten Hardware zwangsläufig vorhanden ist, muss ich im System Ausnahmen einbauen, damit die entsprechenden Funktionalitäten auch ohne TPM klappen. Das ist dann möglicherweise ein Angriffspunkt. Also muss man das TPM voraussetzen, damit das System technisch eben zwingend darauf zugreifen kann. Und das TPM ist halt nur eine Komponente. Genauso geht es halt auch bei anderen Funktionen.

    Man nutzt für bestimmte Sicherheitsfunktionen die CPU-Virtualisierung. Das kostet Leistung. Entsprechende Befehle in den CPUs, die das abfedern, gibt es erst seit einer bestimmten CPU-Generation, also nimmt man die CPUs davor eben nicht mehr mit.

    Die Hersteller von Komponenten versorgen diese für eine gewisse Zeit mit Treibern. Kaum ein Hersteller baut für ältere Hardware noch neue Treiber, die ggfs. neue Sicherheitsfeatures des Betriebssystems beachten. Also laufen diese Komponenten dann nicht. Oder die Sicherheitsfunktionen laufen nicht. Also schaut man, ab wann man den Herstellern bestimmte Vorgaben für die Treiberentwicklung gemacht hat und nimmt die Komponenten aus der Zeit davor nicht mehr mit.

    Ich bin nicht ganz damit einverstanden, an welcher Stelle der Schnitt gemacht wurde. Aber dass da irgendwann mal Geräte rausfallen müssen, ist doch eigentlich klar und verständlich.

    Haben die einen Vertrag mit den Computerherstellern geschlossen und bekommen Geld dafür oder woran liegt dieses unverschämte Vorgehen?

    Nein, die Welt dreht sich einfach weiter. Freu dich, dass du für Windows 10 noch einige Jahre Support bekommst. Bis dahin ist dann die jetzt genutzte Hardware eh so alt, dass man mal an eine Neuanschaffung denken kann.

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