Wenn ich davon ausgehe, dass, falls "MoSetup" fehlt, diesen Schlüssel selbst anlegen soll, müsste man den doch eigentlich komplett löschen und neu anlegen können und dann nur mit Reg_Dword "AllowUpgradesWithUnsupportedTPMOrCPU" und Wert 1, oder?
Ja, kann man.
Wenn ich in der Auflistung der Möglichkeiten die wähle, ohne CPU und dann, wie empfohlen, die "WindowsPCHealthCheckSetup.msi" downloade und starte, bekomme ich die Meldung, dass der mein Notebook nicht geeignet ist für Windows 11.
Was ja auch stimmt. Die Änderungen in der Registry lassen den PC nicht plötzlich beim Check als kompatibel erscheinen.
Nur das Setup ignoriert dann die nicht kompatible Hardware.
Starte das Upgrade ansonsten direkt:
https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11
Ich kann diese Verfahrensweise von Microsoft absolut nicht mehr verstehen.
Warum nicht? Irgendwann müssen die mal einen Schnitt machen, wenn sie neue Sicherheitsfunktionen bringen wollen.
Als Beispiel:
Wenn ich in einem System eine Sicherheitsfunktion einbaue, die ein TPM braucht, das TPM aber eben nicht auf jeder unterstützten Hardware zwangsläufig vorhanden ist, muss ich im System Ausnahmen einbauen, damit die entsprechenden Funktionalitäten auch ohne TPM klappen. Das ist dann möglicherweise ein Angriffspunkt. Also muss man das TPM voraussetzen, damit das System technisch eben zwingend darauf zugreifen kann. Und das TPM ist halt nur eine Komponente. Genauso geht es halt auch bei anderen Funktionen.
Man nutzt für bestimmte Sicherheitsfunktionen die CPU-Virtualisierung. Das kostet Leistung. Entsprechende Befehle in den CPUs, die das abfedern, gibt es erst seit einer bestimmten CPU-Generation, also nimmt man die CPUs davor eben nicht mehr mit.
Die Hersteller von Komponenten versorgen diese für eine gewisse Zeit mit Treibern. Kaum ein Hersteller baut für ältere Hardware noch neue Treiber, die ggfs. neue Sicherheitsfeatures des Betriebssystems beachten. Also laufen diese Komponenten dann nicht. Oder die Sicherheitsfunktionen laufen nicht. Also schaut man, ab wann man den Herstellern bestimmte Vorgaben für die Treiberentwicklung gemacht hat und nimmt die Komponenten aus der Zeit davor nicht mehr mit.
Ich bin nicht ganz damit einverstanden, an welcher Stelle der Schnitt gemacht wurde. Aber dass da irgendwann mal Geräte rausfallen müssen, ist doch eigentlich klar und verständlich.
Haben die einen Vertrag mit den Computerherstellern geschlossen und bekommen Geld dafür oder woran liegt dieses unverschämte Vorgehen?
Nein, die Welt dreht sich einfach weiter. Freu dich, dass du für Windows 10 noch einige Jahre Support bekommst. Bis dahin ist dann die jetzt genutzte Hardware eh so alt, dass man mal an eine Neuanschaffung denken kann.