ISO-Datei läßt sich nicht starten

Anonym
2020-03-26T18:30:01+00:00

Mit der Windows Media Creation Tool habe ich mir eine ISO-Datei gebrannt. Nach dem Einlegen und starten der DVD erscheint die Meldung "No Bootable Device". Ich habe das DVD-Laufwerk in der Bootreihenfolge auf Position 1 gesetzt. Die DVD startet weder im UEFI-Modus noch im Legacy-Modus.

Was kann ich tun?

Windows für Zuhause | Windows 10 | Windows-Update

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  1. Anonym
    2020-03-29T13:51:01+00:00

    Noch einmal hier zum Abschluss der Diskussion, die etwas am Thread-Thema vorbeiführt:

    Das MCT erzeugt immer ein Medium, das für die aktuelle Version sowohl als Inplace-Update als auch als bootfähige Neuinstallation mit dem Ordner "windows.old" oder clean durch Löschen aller Partitionen herangezogen werden kann!

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  2. Anonym
    2020-03-29T13:32:51+00:00

    Hallo Ingo,

    das Medium (Stick oder DVD) muss doch praktisch nur bei einem neuen Funktionsupdate erstellt werden, also bis Version 1909 alle halbe Jahre, dann wird doch bei einem Inplace-Update bei aktiver Internetverbindung das aktuelle kumulative Update integriert!

    Nur bei Version 1909 gibt es zwei Versionen, bei "Heidoc" über die Microsoft Server immer noch die Version vom 7.10.2019, während das MCT die Version vom 9.01.2020 liefert, siehe

    Sorry, aber hinsichtlich "Medium muss bis Version praktisch neue erstellt werden" befindest du dich auf dem Holzweg. Fürs jeweilige Upgrade (nicht Update - weil ein Update IMMER eine funktionierende Vorversion benötigt und daher i. d. R. auch nur aus dem laufenden System heraus installiert werden kann) auf die bis Version 1909 halbjährlich erschienen neue Windows 10 Versionen MUSSTE nicht zwingend ein eigenständiges Installations Medium (Stick bzw. DVD) erstellt werden - das herunterladen der ISO-Datei (unerfahre Anwender vorzugsweise mit dem angebotenen MCT) genügte.

    Das eigentliche Upgrade (nicht Update -> siehe oben) auf die neue Version wurde aus dem laufenden Windows heraus (die voher von MTC erstellte Windows.iso Datei mittels dem Windows Explorer als "virtuelles DVD Laufwerk" bereitgestellt) gestartet.

    Wird der Rechner mittels dem mit MTC erstellten Boot-Medium oder mittels Windows 10 Boot-Medium, erstellt aus ISO von "Windows ISO Downloader", ist ein Upgrade der vorhandenen Windows 10 Version (unter Beibehaltung der installierten Programme u. Einstellungen) mit der angebotenen Installationsart "Upgrade: Windows installieren und Dateien, Einstellungen und Anwendungen beibehalten" nicht möglich. Was geht: "Benutzerdefiniert, nur Windows installieren (für fortgeschrittene Benutzer)"- was eine komplette Neuinstallation (Clean-Install) zur Folge hätte, d. h., alles was sich auf dem Laufwerk C:\ befindet wird gelöscht - es wird allerdings ein "Windows.old" Ordner des aktuellen Benutzers mit den unter "App-Data" befindlichen Datein des vorherigen Systems erstellt.

    Wer sollte (meiner Meinung nach) MTC und wer die andere Alternative verwenden?

    MTC => Unerfahre Anwender oder die, die lediglich ein alternatives "Windows 10 Reparatur Medium" (die Reparatur kann ja auch aus Windows 10 heraus angestoßen werden) für ihr vorinstalliertes Windows 10 (in der korrekten Version) benötigen. Sollte damit ein "Clean-Install" durchgeführt werden, so aktiviert sich (Internetverbindung vorausgesetzt) das damit installierte Windows 10 nur auf dem gleichen Rechner autom., sprich: Die geforderte Eintragung des Lizenz-Keys kann übergangen werden.

    Nachteil von MTC: Dessen ISO kann nur unter einem laufenden Windows 10 heruntergeladen werden, und zwar auch nur für die jeweils vorinstallierte Version (Home oder Prof. oder Workstation oder Eduction). Alternativ kann durchs Entfernen des Hakens die 32Bit oder 64Bit Architektur oder beide zusammen (werden dann in eine ISO gepackt) heruntergeladen werden.

    MTC Alternative => Erfahrene Anwender und solche, die im Support tätig sind (wie wir z. Bs.) die sich damit nicht nur einen Windows 10 Boot- bzw. Reparatur-Stick mit ALLEN Windows 10 Versionen erstellen, sondern zusätzlich darauf (z. Bs. auf einem 64 GB Stick, oder wie wir, auf einer am USB-Anschluss bootenden externen USB3.0 Festplatte und zusätzlich (man weis ja nie, ob USB3.0 Boot bei allen zum Support gebrachten Rechnern unterstützt wird) auf einer externen USB2.0 Festplatte) mit ISO-Rettungssystemen, wie Beispielsweise einige Linux-Versionen / WinPE Systeme / versch. Virenscanner / das eigene Windows 10 Prof. als "(legal aktiviertes) virtuelles System" / weitere Windows Versionen (ab Windows XP Prof.) usw. usw.

    Vorteil: Der ISO Download (fast aller Windows Editionen) kann auch mit einem anderen Windows OS erfolgen. Desweiteren stehen bei der späteren Installationsauswahl deutlich mehr Windows 10 Editionen zur Verfügung (Home / Home N / Eduction / Eduction N / Pro / Pro N / Pro Eduction / Pro Eduction N / Pro Workstation / Pro N Workstation).

    Nachteil: Vor dem eigenglichen Download muss man sich für die 32Bit oder 64Bit Architektur entscheiden - was den Download beider Architekturen ein klein verlängert verlängert, aber am 100 MBit/s Anschluss nicht wirklich lange.

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  3. Ingo Böttcher 158.1K Zuverlässigkeitspunkte
    2020-03-29T13:10:14+00:00

    das Medium (Stick oder DVD) muss doch praktisch nur bei einem neuen Funktionsupdate erstellt werden,

    Wird das jetzt eine Diskussion der Diskussion wegen?

    ICH nutze Rufus, um ISO Images, die ich von Microsoft herunterlade, auf USB Sticks zu schreiben, weil ich es für mich für die beste und sinnvollste Variante sehe, die alle meine Anforderungen erfüllt, schnell und ressourcenfreundlich ist.

    Ich möchte die originalen Microsoft Images nutzen und nicht ein auf meinem Rechner vom MCT zusammengebasteltes Image verwenden, da beide nach dem jeweils nächsten kumulativen Update sowieso veraltet sind und das System nach der Installation eh mit dem dann aktuellen kumulativen Update auf den aktuellen Stand gebracht werden. Dann kann ich auch gleich das Original ISO verwenden, das ist nämlich deutlich schneller heruntergeladen und mit Rufus auf einen Stick geschrieben, als das MCT es überhaupt herunterlädt.

    Was DU machst, ist mir ehrlich gesagt vollkommen egal. Du kannst das gerne anders machen, du kannst es gerne genau so machen, wie du es für richtig hältst. Und wenn du meinst, dass deine Methode die einzig Wahre ist, dann werde ich halt dazu schreiben, dass ICH es anders mache und es so auch geht. Das muss nicht in einer endlosen, völlig sinnlosen Diskussion enden.

    Deine zwei Screenshots zeigen übrigens exakt die selbe Datei in der gleichen Version.

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  4. Anonym
    2020-03-29T11:13:18+00:00

    Hallo Ingo,

    das Medium (Stick oder DVD) muss doch praktisch nur bei einem neuen Funktionsupdate erstellt werden, also bis Version 1909 alle halbe Jahre, dann wird doch bei einem Inplace-Update bei aktiver Internetverbindung das aktuelle kumulative Update integriert!

    Nur bei Version 1909 gibt es zwei Versionen, bei "Heidoc" über die Microsoft Server immer noch die Version vom 7.10.2019, während das MCT die Version vom 9.01.2020 liefert, siehe

    Gruß

    Horst

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  5. Ingo Böttcher 158.1K Zuverlässigkeitspunkte
    2020-03-29T10:46:27+00:00

    m.E. hat das MCT für den normalen User z.B. mit Update-Problemen einen wesentlichen Vorteil, denn bei der vom MCT erzeugten ISO ist das aktuelle offizielle kumulative Update praktisch bereits bei aktiver Internetverbindung integriert, 

    Und in zwei Wochen ist der erstellte Stick dann trotzdem wieder veraltet. ;-)

    Das bringt einem also nur was, wenn man die Dateien jetzt aktuell sofort für eine Neuinstallation braucht.

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