Anmerkung vorweg:
Alles folgende ohne Gewähr. Kann das folgende wegen nicht vorhandenem Acer NB leider nicht durchtesten.
Zitat:
| Aber jetzt kommts! Jetzt habe ich noch einen letzten Versuch gestartet und siehe da, der Rechner wurde installiert. Und zwar von der DVD |
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Logisch - das DVD Laufwerk ist ja in der "BIOS Standard Einstellung (den Hersteller Devaults)" auch als "erstes Boot-Laufwerk" festgelegt. Das unter "Boot" als "1. USB FDD" bleibt unberücksichtig, weil? Richtig: Weil nicht am USB-Anschluss eingesteckt.
Zum anderen ist im "BIOS Standard" bei "Boot / Boot Mode / Boot priority order" [Legacy] eingestellt und als zweites Boot-Laufwerk das (OEM) ATAPI CDROM.
Um nun vom USB-Boot-Stick booten zu können, ist als erstes mit der "nach oben Cursor-Taste" nach oben bis zu "4. USB HDD" scrollen (markieren) - mit der F5-Taste (siehe rechts bei "Item Spezific Help") diesen Eintrag nach oben auf den zweiten (verschiebt dann ATAPI CDROM nach unten) oder auf den ersten Platz (verschiebt USB FDD" nach unten) verschieben.
Dann solltest du unter "Main" die Option "D2D Recovery" auf [Disabled] ändern. Speichern (mit F10-Taste) nicht vergessen.
Was bewirkt die Acer spezifische "D2D Recovery" [Enabled] Option? Das du dann sofort nach Einschalten des Acer Geräts durchs betätigen einer bestimmten F-Tasten-Kompination (bei Acer ist es oft "ALT + F10" gleichzeitig) von der auf der HDD abgelegten Acer Recovery-Partition booten kannst, z. Bs. um das ursprünglich vom Hersteller vorinstallierte OS (bei diesem Gerät vermutlich Win 8.1) neu zu installieren oder zu reparieren, was aber keinen Sinn mehr macht, wenn das vorher (vermutlich) Win 8.1 war und jetzt Win10 ist.
Da du dein Acer eh bereits mittels Windows 10 Boot-DVD neu installiert hast, wurde dadurch (vermutlich) auch der Bootloader verändert - ergo wird "D2D Recovery" (vermutlich) nicht mehr funktionieren.
Und ganz wichtig:
Einen korrekt vorbereiteten Windows 10 USB-Boot-Stick (was mit dem MCT die Regel sein sollte) bitte vor dem Einschalten des Rechners bereits in den USB-Anschluss stecken - nur dann sollte er vom BIOS (wenn dafür korrekt konfguriert) auch erkannt werden.
Nach Änderung der Bootreihenfolge (siehe oben) diese Speichern (F10-Tast bei diesem Acer NB) - danach den Rechner Ausschalten - und dann mit eingestecktem USB-Boot-Stick booten - per "F12-Taste" das vorher auf [Enabled] gesetzte BIOS-Boot-Menü aufrufen - den Stick fürs Booten auswählen.
Zitat:
| Vermutlich wurden durch den "stromlosen" Zustand irgendwelche Einstellungen gelöscht. |
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Der "stromose Zustand" hat die BIOS Einstellungen auf den im BIOS-Chip fest gespeicherten "Hersteller Standard" (die "Devaults") gesetzt.
Was ebenfalls (ohne Gewähr) zu vermuten ist:
Das die auf dem NB Mainboard befindliche 3V Pufferbatterie (Knopfzelle, Typ CR 2032 - also der gleiche Typ wie auf PC MBs zu finden) leer ist. Die Batterie ist u. a. dafür zuständig, dass auch bei leerem Akku und zusätzlich ohne angeschlossenes, mit dem Stromnetz verbundenen Netzteil die vom Nutzer vorgenomenen (im flüchtigen BIOS Flashspeicher von ihm abgespeicherten) BIOS Einstellungen, z. Bs. die gewünschte Bootreihenfolge, d. h. als erstes von der internen HDD anstatt wie im BIOS [Devault] vom DVD Laufwerk oder (was bei dir zunächst nicht funktionieren wollte) vom Windows 10 USB-Boot-Stick (als USB HDD) geboot wird.
Die 3V Pufferbatterie sorgt auch dafür, dass das Rechner BIOS bei Entfernen des Netzteils vom Stromnetz sowie bei "leerem oder entferntem Akku" die aktuelle Uhrzeit und das aktuelle Datum behält. Bei BIOS [Devaults] oder bei leerem Akku inkl. leerer Pufferbatterie ändert sich das i. d. R. aufs Jahr 2000 (hängt aber auch vom Alter des BIOS ab).
Zitat:
| Das war ja früher auch ein Trick bei den ältere Lappies, wo man dann den Akku mal eben ausklinken konnte. |
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Das mag deine Meinung sein - hat aber nicht zwingend etwas mit "älteren Läppis" zu tun. Bei den guten NBs (auch bei den älteren, wie z. Bs. von Asus / Samsung usw.) kann der Akku i. d. R. problemlos mit zwei Klicks entfernt werden.
Allerdings gehen so manche Hersteller mit "günstig hergestellten OEM-NBs" (wie beispielsweise dein Acer Gerät eines zu sein scheint), die sie ausschließlich für Endverbaucher produzieren, dazu über, bestimmte An- bzw. Einbauteile, die früher recht einfach zu entfernen bzw. zu ersetzen waren (wie den Akku Abklappen bzw. mit Lösen von ein paar Schrauben der "Serviceplatte" um an die interne HDD zu kommen) dazu über, dies den "normal Usern" so schwer als möglich zu machen, z. Bs. das der verbaute Akku nur durchs Entfernen der kompletten (eingeklipsten und nicht geschraubten) Bodenplatte ausgetauscht werden kann (wie bei deinem Acer e5-712 Modell). Wie dessen Akku tauschen? Ja, das geht wirklich. Siehe die zahlreichen Videos im Netz.
Wenn sich das BIOS eines "älteresn Läppies" bereits durchs Ausklinken des Akkus auf "BIOS DEVAULTS Einstellungen" zurückgesetzt hatte, lag das nicht am ausgekingten Akku, sondern an der leeren 3V Pufferbatterie auf dem NB Mainboard. Auch die lässt sich bei "guten NBs" i. d. R. recht einfach austauschen.
Welche "Normal User" kommen auf den Trichter, dass sich auf ihrem NB MB eine Pufferbatterie befinden könnte, geschweige denn, dass sie wissen, wofür die da ist? Die wenigsten.
Wer wird auf diesen Umstand, z. Bs. im Servicefall außerhalb der freiwilligen Herstellergarntie (bei Acer i. d. R. geragde mal 12 Monate) auf diesen Umstand hinweisen, anstatt dem User ein neues NB anzudrehen? Der seriöse Computerfachhändler vor Ort.
Oh Wunder: Solche Händler gibt es trotz ihrer massiven Verdrängung durch die "billigst Elo-Märkte auf der grünen Wiese und so manche Online-Klitsche" immer noch.
Zitat:
| Fazit: Ein Tipp, der vielleicht in anderen Fällen auch helfen kann |
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Sorry. Ich für meinen Teil ging davon aus, dass dein NB das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit besitzt - sprich: ordnungsgemäß mit Strom versorgt ist - ergo auch die vom Nutzer im BIOS gemachten (gespeicherten) Einstellungen behält - also auch im ausgeschalteten Zustand. Da das nun aber nicht so war, war fast alles was bisher hier beschrieben haben, eigentlich für die Katz.
Zitat:
| ... die sich bemüht haben, mir zu helfen. |
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Wie steht es in so manchem "Arbeitszeugnis":
"Herr .... hat sich bemüht, die Ihm übertragenen Aufgaben zu unserer Zufriedenheit zu erledigen"
Das "hat sich bemüht" ist, wenn nach Schulnoten bewertet werden soll, eine glatte 6.
Das soll es jetzt entgültig gewesen sein - es sei denn, einem bestimmten hier im Forum passt es wieder mal nicht.