Bitte nicht Rufus verwenden, denn dabei gab es auch schon erhebliche Schwierigkeiten, besser ist immer das Media Creation Tool direkt zur Erstellung einen Stick zu verwenden, aktuell wohl noch vom 09.01.2020 (setup), siehe
Hatte noch nie Schwierigkeiten mit Rufus. Kann gar nicht mehr zählen, wieviele unterschiedliche Boot-Sticks (Windows / Linux) ich damit schon erstellt habe. Andererseits kommt es wohl auch darauf an, wie gut man mit den Einstellungen des Programms und dann
ganz besonders auch mit den erforderlichen BIOS-Einstellungen klar kommt.
Zu Rufus wenn damit der Boot-Stick als "UEFI (ohne CSM)" mit dem Dateisystem NTFS erstellt wird
Der UEFI-Standard schreibt die Unterstützung von FAT vor - NTFS kann, muss aber nicht. Deshalb verzichten so einige Hersteller darauf. Allerdings reicht FAT32 (max. 4 GB) für viele ISOs nicht mehr aus. Rufus verwendet daher bei "NTFS" einen Trick, d. h.,
es erstellt auf dem Stick zwei Partitionen - eine kleine FAT32 in die es einen NTFS-Treiber schreibt und die eigentliche, große NTFS-Partition mit den Daten.
Das ferig erstellte Boot-System lädt dann den NTFS-Treiber aus der FAT32-Partition, um auf die NTFS-Partition zuzugreifen. Allerdings ist der Rufus eigene NTFS-Treiber nicht signiert, was dazu führt, dass das Booten mit dem USB-Stick und aktivem Secure Boot
nicht funktioniert.
Ergo sollte vor dem Boot mit solch einem Boot-Stick "Secure Boot" im BIOS deaktiviert werden - worauf die Rufus Software nach der Stick Erstellung sogar hinweist. Nach der Windows 10 Installation nicht versäumen, die Secure Boot Funktion wieder zu aktvieren.
Das in diesem Falle vor dem Boot mit dem als "UEFI (ohne CSM)" erstellten Boot-Stick im BIOS (als Beispiel im AMI-BIOS eines aus 2012 stammenden SAMSUNG RC730) der "UEFI Boot Support" auf [Enabled] oder als weiteres Beispiel im AMI-BIOS 4.6.5.4 aus 08. 2013
unter dem Reiter "Boot" bei "Boot OS Selection" die Auswahl von "Win8 UEFI" erfolgen slllte - sollte Einleuchten.
Je nach UEFI-BIOS Version kann es vorkommen, dass das mit der Rufus Option "UEFI (ohne CSM)" erstellte UEFI-Boot Menü zwei gleich lautende "UEFI-Boot-Laufwerke" zur Auswahl angezeigt. Das ist normal. Das erste ist die FAT32- und das zweite die NTFS-Partition
des USB-Sticks. Das zeigt dann auch, dass das Rechner BIOS NTFS Boot unterstützt, d. h., dass auch von der zweiten Partition gebootet werden kann.
Nutzer sollten bedenken, dass es ein klein wenig dauern kann, bis beim auf [Enabled] eingestellten "Boot-Screen-Logo" der rotierende Windows 10 Gringel erscheint.