Windows 10 USB-Stick bootet nicht

Anonym
2020-02-06T19:55:17+00:00

Liebe Community, 

ich bitte um Eure Hilfe zu folgendem Problem:

Mein Laptop ist ein Acer V5-573G, ca. 5 Jahre alt. Die wichtigsten Eckdaten zur Ausstattung sind: i5-4200U Prozessor, NVIDIA GForce 750M Hybrid-Grafikkarte, Qualcomm Atheros Wlan-Adapter, Realtek-Lan; Crucial-SSD (nachgerüstet), 500 GB-HDD. 

Bis zum Funktionsupdate 1803 vor rund zwei Jahren lief alles reibungslos. Das Herbstupdate 2018 wurde mir sodann nicht angeboten. Beim 1903 war ich wieder dabei. Es hat sich aufspielen lassen, wurde aber beim ersten Neustart gleich wieder automatisch entfernt. Die Fehlermeldungen scheinen auf ein Treiberproblem beim Booten hinzudeuten. Ich habe alle üblichen Maßnahmen ergriffen, die leider alle nichts gebracht haben (Antivirus entfernt, Treiber geupdatet, alle Nicht-Microsoft-Prozesse in der Startphase deaktiviert etc.). 

Jetzt ist leider der Support für 1803 ausgelaufen. Ich habe mich daher entschlossen, Windows clean neu zu installieren. Ich habe mit dem offiziellen Tool zwei Sicks erstellt, die auf anderen Systemen erfolgreich getestet wurden (mit Ver. 1903 und ganz aktuell). Auf dem Acer passiert Folgendes: Das Boot-Menü weist den Stick aus, er lässt sich anwählen, der Bootvorgang startet (Stick blinkt für einige Sekunden), doch dann kommt es noch vor der ersten Anzeige zu einem Einfrieren des Systems. Nach einigem Moment erfolgt dann automatisch ein Neustart. Habe es auch schon ohne die nachgerüstete SSD versucht, das Ergebnis ist dasselbe. 

Hat jemand eine Idee, woran es liegen könnte? Ist eine der genannten Hardware-Komponenten als "verdächtig" bekannt?

Ich bin für jede Hilfe dankbar. Viele Grüße!

Windows für Zuhause | Windows 10 | Installieren oder aktualisieren

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39 Antworten

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  1. Anonym
    2020-02-14T13:34:15+00:00

    Nur kurz bemerkt, bei Ubuntu lässt sich der Installer mittels der Option "boot_debug=3" dazu bewegen während des Startvorgangs entsprechende Statusmeldungen auszuspucken. Alternativ Verwendung von "debug", der Output lässt sich hier ggf. in eine virtualisierte Konsole umleiten.

    Falls dir da ohnehin keine DUAL-Boot Konfig vorschwebt lohnt es sich meiner Ansicht nach für dich nicht hier weiter zu graben zumal einige der Fehler vermutlich nur bedingt auf W10 übertragbar sind. Würde da ganz spontan an die NVIDIA denken..

    Weitere Lösungsmöglichkeit:

    die Systemplatte für die Installation an eine andere, ähnliche Maschine hängen und dort versuchen W10 19H1  zu installieren. Macht vermutlich Sinn hier nicht gerade einen Spagat von INTEL nach AMD zu versuchen.

    Klingt nach Frickelei -ich hab da mal die möglichen Chancen auf ein Gelingen anhand der Posts in einem HW-Forum abgeklappert.

    Fazit: bei gut zwei Dritteln der Anwender führte dies ohne Zicken von Windows zu einem arbeitsfähigen Ergebnis. Bei den Übrigen war u. U. ein händisches Nacharbeiten notwendig. Falls du diese quick & dirty Variante mal  testen möchtest würde ich nach dem Einspielen den auf dem Brett verwendeten SATA-Controller manuell entfernen.

    Hier mal beispielhaft ein Thread dazu:

    https://www.computerbase.de/forum/threads/windows-10-umzug-auf-neues-mainboard.1717721/

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  2. Anonym
    2020-02-13T21:57:50+00:00

    Danke an alle Helfer, speziell aber an Dich! Mir ist klar, dass Dich das auch einiges Zeit gekostet hat.

    Nun, am Anfang war die Neugier groß. Ich wollte einfach wissen woran es hakt. Wenn ich die Zeit hätte, würde ich auch versuchen, die Treiber und den alten Kernel rüberzuziehen (was auch immer dann passiert) oder einen Debugger einzuhängen. Leider habe ich zu viel um die Ohren, um meinen Wissensdurst auf diese Weise zu befriedigen. 

    Trotzdem vielen, vielen Dank. Ich bin jetzt immerhin sicher, dass mein Rätsel auch ein echtes Rätsel darstellt.

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  3. Anonym
    2020-02-13T19:38:08+00:00

    Hhm, die Frage wäre nun wo genau zwischen dem Laden von winload.efi und ntoskrnl.exe der Abbruch auftritt. Würde da eigentlich eher von ausgehen, dass die Installationsroutine dies gar nicht mehr bis dahin schafft.

    Arbeitsintensiver Ansatz - Setup-Logging zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich eh nicht aktiv, die ISO umbasteln: im BCD Debug setzen und einen Kernel Debugger seriell einhängen. Danach den Loader Block analysieren.

    Ob eine solche Vorgehensweise für ein 5 Jahre altes NB sinnvoll und angemessen ist fällt in deinen Entscheidungsbereich ;-)

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  4. Anonym
    2020-02-12T21:39:15+00:00

    Der "progress ring" erscheint nicht.

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