Wenn ich mich in ein Auto setze, dann kann man davon ausgehen (bis auf ganz wenige Ausnahmen), dass das Lenkrad Links sitzt vor dem Fahrer, die Fuß Pedale sind leicht ersichtlich im Fussraum angebracht und der Schalthebel ist meist rechts neben oder rechts vor dem Fahrer.
Windows: Startmenü geht auf, wenn man Windows-Taste drückt oder links unten klickt. Darin tippt man einfach los für die Suche. Explorer mit Win+E. Fenster schließen rechts oben oder mit Alt+F4. Ist seit Jahren so, sind genauso die Grundlagen, selbst wenn manches ein wenig anders aussehen mag. Das ist aber beim Auto auch nicht anders, denn manch einer hat den Aufomatikwählhebel am Lenkrad, manch einer einen Hebel in der Mitte und mittlerweile gibts Autos mit Tasten für "D" und "N" und "R".
Wenn einem das Prinzip klar ist, sind solche Unterschiede harmlos.
Du schreibst unten ja selber, dass du auf Linux umsteigen würdest. Die meisten Desktop-Umgebungen für Linux funktionieren in mancherlei Hinsicht ähnlich, in vielen Dingen aber auch anders. Insofern muss man da genauso anfangen und sich ggfs. umgewöhnen. Beim Wechsel von KDE zu Gnome zu LX umso mehr. Und manchmal selbst nach Updates der jeweiligen Umgebungen.
hatte in den früheren Windowsversionen die Systemsteuerung (Lenkrad) vor sich auf dem Desktop (Armaturenbrett)
Das war m.E. nie Standard. Das konnte man auch unter vorherigen Versionen einblenden.
Heute ist der Weg viel einfacher geworden. Start -> Einstellungen. Fertig.
Ja, du willst noch zur veralteten Systemsteuerung. Die ist aber irrelevant, denn die modernen Einstellungen sind das Ziel und die sind ganz leicht zu finden und exakt da, wo man sie erwartet.
Natürlich hätte man die Systemsteuerung beibehalten können auf ewige Zeiten. In der konnte man nicht sinnvoll nach Einstellungen suchen, die Dialoge unterstützten oft keine High-DPI-Displays, Touchbedienung natürlich auch nicht. Es gab schon genügend Gründe, das mal anzugehen und zu verbessern.
Ich meine das Windows sich seit Win 8 verschlimmbessert ist den meisten bekannt, man beachte nur die Einschränkung seit Win 8, dass man keinen Desktop mehr hatte sondern nur noch Kacheln, was Microsoft mit der 8.1 dann schnell wieder geändert hat nach einer Flut von eMails.
Ja, Windows 8 war ein zu großer Schritt nach vorne. Man hat da vergessen, die aktuellen Nutzer mitzunehmen. Das Konzept in sich war stimmig und an vielen Ecken auch ziemlich gut durchdacht - aber halt zu früh und für die Masse der Nutzer mit Maus und Tastatur nicht sinnvoll.
Windows 8 war einflach platt, flach, keine Farbverläufe, ein angedeuteter Schatten bei den Buttons war das höchste der Gefühle. mehr schafte Windows nicht mehr während Mac, Apple und Linux an 3diimensionalen Dockbars arbeiteten und Ihre Betriebssysteme ins 3D Zeitalter holten,
An sich kam das Design auf dem Fon mit Windows Phone 7. Und wurde dann mit Windows 8 auf den Desktop übernommen. Wenn man sich mal anschaut, was dann passiert ist, dann stimmt das schlicht nicht, was du da schreibst. Denn alle anderen Hersteller haben das nachgemacht. Googles Designsprache ist hinterher in die gleiche Richtung gegangen, der KDE Desktop ist im selben Stil und Apple hat ebenfalls deutlich flachere Designs als früher.
Sehr Schade. Und wenn die aktuellen Spiele usw anständig und einfach unter Linux und Co laufen, weiß ich, wer bei sich zu Hause die Windows zu macht!
Interessant, dass du beim Design von Windows 8 in der Argumentation stehengeblieben bist. Windows 8.1 war 2013, wir sind mittlerweile doch schon ein paar Jahre weiter.