Hallo,
seit heute Mittag gibt's einen Artikel auf golem.de
Enjoy.
Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt.
Führen Sie ein Upgrade auf Microsoft Edge durch, um die neuesten Features, Sicherheitsupdates und den technischen Support zu nutzen.
Guten Morgen.
Ich habe mir hier schon ziemlich viele Beiträge durchgelesen. Dabei habe ich festgestellt, das ich nicht mit meinen Problemen alleine bin. Diese Probleme sind im Internet u.a. YouTube und Blogbeiträge, in verschiedenen Foren und auch hier bekannt. Daher gehe ich davon aus, dass Microsoft diese Sachverhalte bekannt ist.
Ich gebe meine Meinung dazu schon einmal vorweg zum Besten:
Es ist mir völlig unbegreiflich, wie Microsoft ein so mangelhaftes Produkt auf den Markt bringen kann. Das muss doch bei der Nutzung ihrer eigenen Geräte durch die eigenen Mitarbeiter aufgefallen sein. Einfach unbegreiflich.
Was aber noch viel schlimmer ist, Microsoft äußert sich zu diesen Problemen nicht - schweigen im Walde. Zumindest habe ich keine Stellungnahme zu den zwei offensichtlichsten Fehlern seitens Microsoft gefunden. In diesem Zusammenhang das Wort "traurig" zu verwenden ist mir einfach zu wenig. Ich muss hier von Vorsatz ausgehen, da die mangelhaften Produkte noch immer verkauft werden.
Auch ein Wort zu den ganzen "Testern" im Internet: Was testet ihr da? Schreibt ihr einfach die technische Liste ab und kleidet sie in ein paar Worte und Sätze? Oder bekommen diese "unabhängigen" Tester besondere Geräte?
Meine Fehler:
Gerät: Surface Pro 2017, 4gb, 128ssd, Type-Cover, Pen
Da seit der 2017er Version der Stift separat erworben werden muss, nutzen einige den Stift natürlich nicht und dieser Fehler fällt in der Masse weniger auf.
Ich kann das Gerät zur Zeit noch ohne Probleme austauschen lassen. Aber was bringt das, wenn das Austauschgerät die gleichen Mängel aufweist?! Selbst das Ausstellungsstück beim Händler hat den Stift-Fehler. Das sporadische Ausschalten kann ich dort natürlich nicht kontrollieren.
Und natürlich habe ich den Support kontaktiert. Sogar per Chat habe ich mehrere Mitarbeiter angeschrieben. Dieser Rückrufdienst ist ja eher etwas für ganz geduldige... hier bekommt man frühestens in einer Woche einen Termin - lol.
Der Chat-Support verlief immer nach dem gleichen Muster - was ich allerdings nicht anders erwartet habe. Ich habe Hilfe erwartet. Diese Hilfe bekam ich jedoch nicht. Wie ich schon erwähnte, immer das gleiche Muster und die gleiche Hilflosigkeit mit dem letztlich gleichen Lösungsvorschlag: Hier ist ein Link zu einem Formular, zum Austausch des Gerätes. Au backe.
Ich möchte gerne ein zufriedener Surface-Kunde sein. Ich bestehe da sogar irgendwie drauf, weil das Produkt ansonsten wirklich gut ist. Aber das mit dem "zufrieden sein" gestaltet mir Microsoft extrem schwer.
An dieser Stelle fordere ich Microsoft auf, zu diesen Mängeln Stellung zu nehmen. Ich möchte bitte eine Lösung für diese offensichtlichen Mängel. Wenn ich das Gerät trotz Mängel behalte, dann unterstütze ich so eine Vorgehensweise und das möchte ich nicht. Auf der anderen Seite verkauft Microsoft dennoch die fehlerhaften Produkte weiter und das kann man doch auch nicht durchgehen lassen, oder?
Natürlich kann ich auch zu dem Markt gehen und mein Gerät austauschen. Nur gehe ich dann nicht mehr nach Hause, sondern öffne das Produkt und checke es sofort vor Ort. Wie wird sich der Händler in dieser Situation verhalten? Ich möchte dort ein gerne gesehener Kunde bleiben - das werde ich dann aber nicht mehr sein. Es ist also keine schöne Situation, in die mich Microsoft mit ihrem "Schweigen" gebracht hat.
Wie sieht das eigentlich rechtlich aus, wenn eine Firma fehlerhafte Produkte, trotz Wissen, weiter vertreibt? Ich bin kein Anwalt, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir hier etwas ganz Eindeutiges.
Also Microsoft: Sagt was Sache ist und führt mich als Kunden nicht so an der Nase herum.
Gesperrte Frage. Diese Frage wurde aus der Microsoft-Support-Community migriert. Sie können darüber abstimmen, ob sie hilfreich ist, aber Sie können keine Kommentare oder Antworten hinzufügen oder der Frage folgen.
Ich nutze ein Gerät Modell 1796 / i5 8/256 GB, Win Version 1703, den Stift hauptsächlich und intensiv in der Anwendung OneNote 2016 aus dem aktuellen OfficePaket.
Einen Versatz zwischen tatsächlicher und erfasster Lage der Stiftspitze konnte ich bisher mit dem MS-Pen 2017 teilweise und neigungsabhängig mit bis zu ca. 2 mm verzeichnen. Der Wacom Stift zeigt hier gar keinen Versatz - auch nicht, wenn ich das Surface in beiden Händen halte. (Bisher hatte ich gelegentlich die Kalibrierungsfunktion verwendet, der Versatz lies sich hierdurch aber nicht reproduzierbar beeinflussen, sowie auch das Jittering beim MS-Pen (zwei gleiche MS-Stifte verhielten sich hier identisch) sehr regelmäßig aber auch sporadisch auftritt).
Für handschriftliche Notizen ist der Wacom-Stift meines Erachtens bezgl. des Schriftbildes und des nicht vorhandenen Versatzes sehr gut geeignet. Zur Zeichenfunktionalität kann ich keine Erfahrungen weitergeben.
Ich habe zum besseren Handling des Gerätes zur Erfassung längerer Mitschriften übrigens die Touchfunktionalität im Gerätemanager (HID-Device) deaktiviert. Die Handballenerkennung erfolgte für meine Zwecke nicht so zuverlässig, dass sie nicht zu Störungen und Falscheingaben/Erkennungen führte. Das Gerät erkennt nun nur noch den Stift (neben Tastatur und Maus) als Eingabegerät.
Für meine berufliche Anwendung des Gerätes komme ich hiermit gut zurecht.
Das Samsung Galaxy Book 12 erkennt übrigens den Stift (S-Pen) nach meinen Testungen schon deutlich weiter oberhalb der Displayoberfläche, so dass dort die Handballenerkennung zu weniger Fehleingaben führt. Allerdings konnte ich bei diesem Gerät mit anderer Stifttechnologie erkennen, dass der Stift mit einer größeren Verzögerungszeit bei der handschriftlichen Eingabe reagiert.
Vom eigentlichen Schreibgefühl auf der Displayoberfläche liegt für mich der MS-Pen 2017 deutlich vorne. Allerdinges komme ich mit dem Jittering nicht zurecht und erwarte eine rasche Mangelbeseitigung durch ein Austauschprogramm oder ein Softwareupdate durch Mircosoft.
Gruß
Michael
Genau diese Vermutung habe ich in einem vorherigen Beitrag von mir schon einmal vorsichtig geäußert - zumindest wenn man zwischen den Zeilen gelesen hat.
Wenn dieser Fall eintritt, was ich nicht hoffe, dann werde ich auf Austausch bestehen und auch notfalls gerichtliche Schritte nicht scheuen. Ein dreiviertel Jahr keine Problembehebung - das ist krass. Unfähigkeit kann man einem so großem Unternehmen nicht unterstellen, wenn, dann Kalkül.
Ich finde das so furchtbar überflüssig. Aber dieses beharrliche "Totschweigen" deutet schon ziemlich auf diese Taktik hin.
Vielleicht sollten wir uns alle darauf vorbereiten... man wird sehen.
In keinem Fall werde ich klein nachgeben.
Nachtrag:
Auch das heutige Treiber- Firmwareupdate brachte keinerlei Verbesserung.
Schön langsam bin ich der Überzeugung, dass eine rein softwartechnische Lösung nicht möglich ist und Microsoft das schon länger bewusst ist. Sie haben aber noch keinen Weg gefunden, das möglichst konstengünstig zu lösen. Ich gehe davon aus, dass sie versuchen, dass problem möglichst tot zu schweigen und mit der nächsten Surface Generation klammheimlich zu beheben bzw in Vergessenheit geraten zu lassen. Das ist wirklich sehr schade.
Ich habe mir auch noch einmal an die mühselige Arbeit gemacht und alle mir erdenklichen Kombinationen ausprobiert. Ob mit angeschlossenem Netzteil, Berührung auf dem Display und nicht, rückseitige Berührungen - keine Kombination brachte eine Verbesserung. Ich habe auch nicht nur ein paar Striche aufgemalt, sondern meine normalen Tätigkeiten verrichtet.
Und natürlich habe ich alles auch noch einmal vollzogen und vorher jedes Mal den Stift von der Batterie getrennt und neu verbunden. Auch hier gibt es keine Veränderung.
Ab und zu hatte ich den Eindruck das es funktioniert, aber schon kurz danach war alles wieder bei dem gewohnten fehlerhaften Verhalten.
= nicht gerade, mal gezackt, mal Wellenlinie
= häufig ein halbe Kringel vorweg, oder etwas "Krickel-Krackel"
= Der Strich ist versetzt. Es ist nicht möglich ein Stich auf den anderen zu setzen, Flächen auszumalen oder einen genauen Ansatzpunkt zu treffen. Dieses Verhalten ist mal da und mal nicht. Der Zyklus der fehlerhaften Funktion, ist aber gefühlt zu 80% vorhanden
Völlig Fehlerfrei arbeitet der Stift, wenn ich das Display nicht berühren - dann ist alles perfekt.
Daher habe ich meinen alten Zeichenhandschuh wieder "entstaubt" und helfe mir erst einmal so über die Fehler hinweg.
Sollte ein Microsoft-Mitarbeiter auf die Idee kommen, ich hätte nicht alle Kombinationen durch.... das ist total irrelevant, weil schon viel zu viele Kombinationen nicht zum gewünschten Erfolg führen.
Außerdem wissen wir hier alle, das die Wahrscheinlichkeit sehr gering bis gar nicht vorhanden ist, das sich hier ein Microsoft-Mitarbeiter mit einer qualifizierten Aussage zu Wort meldet.
Mir wurde an anderer Stelle dieses Forums "zu viele Emotionen" vorgeworfen und habe das als "nicht qualifiziert" interpretiert. Ich bin hier engagiert bei der Sache. Zum einen weil die Ignoranz seitens Microsoft schon bemerkenswert ist. Denn im Grunde haben sie das gar nicht nötig. Das Surface Pro ist ein tolles Werkzeug ohne Konkurrenz. Aber vielleicht ist das genau das Problem.
Zum anderen bin ich selbstständig und überlege mir in diesem Zusammenhang immer, wie es wäre, wenn ich mich meinen Kunden gegenüber so verhalten würde.
Ich brauche das Denkergebnis hier wohl niemandem mit einem klaren Verständnis kund zu tun.
Nächste Woche werde ich übrigens ein weiteres Mal mein Austauschgerät austauschen. Vielleicht habe ich Glück und erhasche ein fehlerfreies Gerät...
Bis dahin
:)