Hallo,
zunächst sollte geprüft werden, ob die Ablehnung neuer Anfragen durch einen dienstinternen Memory-High-Watermark oder durch Speicherdruck auf Betriebssystemebene ausgelöst wird. Kontrollieren Sie dazu die Dienstprotokolle zum Zeitpunkt des Problems sowie unter Windows beispielsweise Get-Counter '\Memory\Available MBytes','\Memory\% Committed Bytes In Use','\Paging File(_Total)\% Usage', um verfügbaren RAM, Commit-Auslastung und Auslagerungsdatei zu korrelieren.
Zusätzlich sollten Größe und Konfiguration der Windows-Auslagerungsdatei sowie die Datenträger- und I/O-Latenz geprüft werden, da Paging auf Anwendungsebene bei einem bereits ausgelasteten Datenträger die Situation verschlechtern kann. Verfügt der betroffene Dienst über eigene Memory-Watermark-, Paging- oder Spill-to-Disk-Einstellungen, sollten deren aktuelle Werte anhand der produktspezifischen Konfiguration ermittelt werden, bevor Änderungen vorgenommen werden. Eine Erhöhung des Speicherschwellenwerts allein ist nicht empfehlenswert; sofern unterstützt, sollte stattdessen kontrolliertes Paging bzw. Spooling auf einen Datenträger mit ausreichender Kapazität und I/O-Reserve konfiguriert werden. Bitte teilen Sie uns den Namen und die Version des Dienstes sowie die relevanten Logeinträge beim Erreichen des Schwellenwerts mit, damit wir die konkreten Parameter und sicheren Zielwerte bestimmen können.
Harry P.