Hallo Burno Matt,
Nach einem Windows-Server-Upgrade werden die ACLs des WMI-Namespace unter Root\CIMv2 häufig zurückgesetzt, was Monitoring-Agenten von Drittanbietern blockiert. Der korrekte Ansatz besteht darin, die Berechtigungen per PowerShell neu zu setzen, da wmimgmt.msc nur eine manuelle Konfiguration ermöglicht. Sie können den aktuellen Sicherheitsdeskriptor mit Get-WmiObject -Namespace root\cimv2 -Class __SystemSecurity abrufen. Anschließend lässt sich ein zuvor exportierter Deskriptor mithilfe von [WMI] "root\cimv2:__SystemSecurity=@" und der Methode SetSecurityDescriptor() wieder anwenden. Alternativ können Sie Get-CimInstance -Namespace root\cimv2 -ClassName __SystemSecurity verwenden und die ACLs als SDDL-Dateien speichern, um sie nach dem Upgrade per Skript wiederherzustellen. Entscheidend ist dabei, die betroffenen Dienstkonten der Monitoring-Agenten explizit mit den Rechten „Remote Enable“ (Remoteaktivierung) und „Execute Methods“ (Methodenausführung) zu konfigurieren.
Auf diese Weise erhalten Sie eine reproduzierbare Lösung, die sich als Startskript oder Gruppenrichtlinie (GPO) verteilen lässt, sodass die korrekten ACLs nach jedem Versions-Upgrade automatisch wiederhergestellt werden.
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Vielen Dank,
HL.