Änderungen in Einer Excel-Datei wirken sich nicht auf die andere aus - bug report

Anonym
2015-07-22T14:53:06+00:00

Problem: 

Ich habe 2 Excel Dateien, nennen wir sie A.xlsx und B.xlsx.

Einige der Zellen sind miteinander verknüpft, so soll z.B. in Datei A Zelle C3 enthalten“=[B.xlsm]beispiel!D4”. 

Wenn ich nun Datei A schließe und in Datei B Änderungen  vornehme, welche die Zellbezeichnung beeinflussen, also z.B. eine Spalte hinzufüge, so wird aus Zelle D4 nun E4.

Anschließend öffne ich Datei A wieder, und dort steht in Zelle C3 immer noch der Inhalt “=[B.xlsm]example!D4”.

Das ist aber nicht länger richtig, denn der korrelierende Inhalt steht nun ja in Zelle E4!

Das Problem taucht ebenso auf, wenn man Spalten löscht oder Zeilen hinzufügt bzw. löscht.

Es ist zu 100% reproduzierbar und unabhängig von Formaten, Inhalten, Makros usw.

Der Support meinte lapidar, es handle sich "um ein reguläres Verhalten von Excel", was aber mit Verlaub Blödsinn ist.

Denn der Clou von Excel ist ja, dass sich relative Zellbezüge mit jeder Veränderung mit ändern - sonst wäre das Ganze Programm doch wertlos. Dies muss aber auch über die Grenze einer Datei hinaus funktionieren! Nur, weil es bisher nicht funktioniert oder man keine Methode gefunden hat, das ans Laufen zu bringen, ist das ja noch lange kein Argument dafür, dass es so sein soll und so bleiben muss!

Daher möchte ich dieses Problem als bug reporten, damit es an die zuständigen Entwickler eskaliert werden kann.

Wie kann ich vorgehen?

Danke im Voraus!

Microsoft 365 und Office | Excel | Für Zuhause | Windows

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52 Antworten

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  1. Anonym
    2015-07-23T17:36:12+00:00

    Hi Claus,

    uff, da muss ich offenbar erstmal drüber schlafen, denn das habe ich jetzt ad hoc nicht kapiert, muss ich zugeben. Mal nachbauen in einem Testfile und sehen, ob mich das weiterbringt.

    Danke in jedem Fall schon mal für die Anregung!

    Beste Grüße,

    Lutz

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  2. Anonym
    2015-07-23T17:31:46+00:00

    Hi Claus,

    genau das meinte ich. 

    Und das finde ich nicht gut ;))

    Wie viel einfacher wäre es, wenn Excel diese Änderungen auch an geschlossene Dateien weiterreichen würde! Wenn das mit ZellWERTEN geht, warum soll es nicht mit ZellBEZÜGEN gehen? Wäre offenbar Vielen eine Hilfe ;))

    Na, ich habe das jetzt mal als neues Feature vorgeschlagen, mal sehen, ob/wann sowas kommt ;))

    Beste Grüße,

    Lutz

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  3. Anonym
    2015-07-23T17:29:45+00:00

    Hallo Andreas,

    vielen Dank für Dein Feedback!

    Ich bin mir nicht sicher, ob mir alles, was ich beim Überfliegen des Links gesehen habe, bekannt ist, das muss ich mal in Ruhe durchlesen.

    Die Sache mit den funktionsberechneten Verweisen, wie auch schon von Claus angedacht, funktioniert in einem Fall sicher, beim anderen kommt ein zusätzliches Problem hinzu:

    Bei dieser Datei besteht jeder Datensatz aus 3 Spalten. Die Eingaben der ersten Spalte werden anderweitig übernommen und veröffentlicht, die zweite Spalte beinhaltet Werte für die Berechnungen (die ich manuell vergebe) und die dritte Spalte enthält schließlich den für die weiteren Berechnungen relevanten Wert. Die Struktur dieser Datei kann ich auch nicht verändert, da hängen wie gesagt noch andere Sachen dran ...

    Und ich habe noch keine Formel gefunden, die es mir ermöglicht, aus dieser 3er-Spaltenblöcken gezielt den richtigen Wert rauszupicken. Aber vielleicht komme ich da ja noch drauf oder ihr habt eine Idee ;))

    Nach dem Lesen deines Posts muss ich aber sagen: jetzt erst Recht! Wie viel einfacher wäre es, wenn Excel diese Änderungen auch an geschlossene Dateien weiterreichen würde! Wenn das mit ZellWERTEN geht, warum soll es nicht mit ZellBEZÜGEN gehen? Wäre offenbar Vielen eine Hilfe ;))

    Beste Grüße,

    Lutz

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  4. Anonym
    2015-07-23T17:09:24+00:00

    Hallo Chris,

    so wie ich noch vor ein paar Jahren hast du oft Bereich.Verschieben im Einsatz.

    Ich selber habe einmal damit die Datei von einem Kunden lahmgelegt....

    Bereich.verschieben ist eine volatile Funktion und würde hier wohl auch den "Overkill" bewirken.

    INDEX ist die wahre "Superfunktion" dabei und ersetzt Bereich.verschieben zu 99% ab.

    ich habe mit BEREICH.VERSCHIEBEN noch nie Schwierigkeiten gehabt. Wie gesagt, bei mir ist es schneller als als Tabelle formatierte Daten.

    So hat auch jeder seine eigene Meinung. MSDN schreibt z.B. in einem Artikel über die Beschleunigung von Berechnungen:

    Vermeiden Sie nach Möglichkeit veränderliche Funktionen wieINDIRECT und OFFSET, es sei denn, sie sind wesentlich effizienter als die Alternativen. (Durchdacht eingesetzt, ist OFFSET häufig schnell.)

    Edit: Ich verwende BEREICH.VERSCHIEBEN aber nur im Namensmanager und nie im Tabellenblatt.

    Claus

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  5. Anonym
    2015-07-23T16:52:46+00:00

    Hallo Claus,

    so wie ich noch vor ein paar Jahren hast du oft Bereich.Verschieben im Einsatz.

    Ich selber habe einmal damit die Datei von einem Kunden lahmgelegt....

    Bereich.verschieben ist eine volatile Funktion und würde hier wohl auch den "Overkill" bewirken.

    INDEX ist die wahre "Superfunktion" dabei und ersetzt Bereich.verschieben zu 99% ab.

    z.B

    =INDEX($A$1:INDEX($1:$9999;ANZAHL2(A:A);ANZAHL2($1:$1));ZEILE(A2);VERGLEICH("Vorname";$1:$1;0))

    bewirkt das gleiche wie

    =INDEX(BEREICH.VERSCHIEBEN($A$1;;;ANZAHL2($A:$A);ANZAHL2($1:$1));ZEILE(A2);VERGLEICH("Vorname";$A$1:$F$1;0))

    siehe auch http://www.online-excel.de/excel/singsel.php?f=180

    Ist dort gut erklärt.

    @Lutz

    Was vielleicht noch gehen würde ist :

    Wenn die Mappe geöffnet wird -> Das alle Mappen die benötigt werden zusätzlich über VBA geöffnet werden, ggf auch auf visible =false. Der Code müsste überprüfen ob nicht gerade eine Mappe davon geöffnet ist oder im Schreibschutz vorliegt. (auf einem anderen PC geöffnet ist) und beim Schließen deines "Masterfiles" auch die jeweiligen Mappen speichert und schließt.

    Ich selber bin jetzt gleich mal unterwegs, aber falls bis morgen noch kein Code dafür vorliegt versuche ich mich daran.

    lg

    Chris

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