ISO-Datei läßt sich nicht starten

Anonym
2020-03-26T18:30:01+00:00

Mit der Windows Media Creation Tool habe ich mir eine ISO-Datei gebrannt. Nach dem Einlegen und starten der DVD erscheint die Meldung "No Bootable Device". Ich habe das DVD-Laufwerk in der Bootreihenfolge auf Position 1 gesetzt. Die DVD startet weder im UEFI-Modus noch im Legacy-Modus.

Was kann ich tun?

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  1. Anonym
    2020-03-27T16:01:00+00:00

    Habe gerade meinen USB3.0 Bootstick mit Win10Prof64Bit am USB3.0 Anschluss eines Rechners mit AMI-BIOS UEFI 2.3 getestet.

    Bootet einwandfrei. Der Bootstick wurde mit RUFUS und der Win1064Bit ISO (Vers. 1909) erstellt. ISO Download mit "Windows ISO Downloader Tool" durchgeführt.

    Die BIOS Einstellungen:

    Reiter "Features / USB Configuration"

    Legacy USB Support [Enabled]

    USB3.0 Support [Enabled]

    USB Mass Storage Devices Support [Enabled]

    Reiter "Boot"

    Fast Boot [Enabled]

    USB Support [Full Initial]

    Boot OS Selection [Legacy OS] (mit Auswahl von [Win8 UEFI] war kein Boot möglich, was wohl daran liegt, dass der Stick nicht expliziet als "UEFI Boot-Stick" erstellt wurde.

    Der Test an einem anderen Rechner (Samsung RC730 NB / ohne USB3.0 Buchse) mit AMI-BIOS Einstellung "UEFI Boot Support" [Enabled] und Boot-Auswahl (unter dem Reiter "Exit" bei Boot Override) von "UEFI: USB USB Hard Drive" anstatt der ebenfalls zur Verfügung stehenden Boot Option "USB Flash Drive xxx" bootete den USB Stick für die Windows 10 Installation.

    Boot Option Priorities:

    Bei "Hard Drive BBS Priorities" den USB3.0 Boot Stick (steckte in der USB3.0 Buchse des Rechners) als "erstes Laufwerk (#1)" eingestellt

    Mit "F10-Taste gespeichert. Rechner bootete unmittelbar danach für die Windows 10 Installation.

    So mancher Rechner (z. Bs. solche mit OEM-Hardware) kann trotz korrekt erstelltem Stick und BIOS Einstellungen auf Grund der fehelnden USB3.0 Unterstützung nicht von einem an der USB3.0 Buchse angeschlossenen Boot-Stick booten.

    Bezüglich Windows UEFI Boot-Stick folgendes gefunden:

    https://www.borncity.com/blog/2019/08/31/windows-10-und-die-iso-fat32-uefi-falle/

    https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Windows_UEFI_Boot-Stick_unter_Windows_erstellen

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  2. Anonym
    2020-03-27T17:20:51+00:00

    Bitte nicht Rufus verwenden, denn dabei gab es auch schon erhebliche Schwierigkeiten, besser ist immer das Media Creation Tool direkt zur Erstellung einen Stick zu verwenden, aktuell wohl noch vom 09.01.2020 (setup), siehe

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  4. Anonym
    2020-03-28T19:18:09+00:00

    Bitte nicht Rufus verwenden, denn dabei gab es auch schon erhebliche Schwierigkeiten, besser ist immer das Media Creation Tool direkt zur Erstellung einen Stick zu verwenden, aktuell wohl noch vom 09.01.2020 (setup), siehe

    Hatte noch nie Schwierigkeiten mit Rufus. Kann gar nicht mehr zählen, wieviele unterschiedliche Boot-Sticks (Windows / Linux) ich damit schon erstellt habe. Andererseits kommt es wohl auch darauf an, wie gut man mit den Einstellungen des Programms und dann ganz besonders auch mit den erforderlichen BIOS-Einstellungen klar kommt.

    Zu Rufus wenn damit der Boot-Stick als "UEFI (ohne CSM)" mit dem Dateisystem NTFS erstellt wird

    Der UEFI-Standard schreibt die Unterstützung von FAT vor - NTFS kann, muss aber nicht. Deshalb verzichten so einige Hersteller darauf. Allerdings reicht FAT32 (max. 4 GB) für viele ISOs nicht mehr aus. Rufus verwendet daher bei "NTFS" einen Trick, d. h., es erstellt auf dem Stick zwei Partitionen - eine kleine FAT32 in die es einen NTFS-Treiber schreibt und die eigentliche, große NTFS-Partition mit den Daten.

    Das ferig erstellte Boot-System lädt dann den NTFS-Treiber aus der FAT32-Partition, um auf die NTFS-Partition zuzugreifen. Allerdings ist der Rufus eigene NTFS-Treiber nicht signiert, was dazu führt, dass das Booten mit dem USB-Stick und aktivem Secure Boot nicht funktioniert.

    Ergo sollte vor dem Boot mit solch einem Boot-Stick "Secure Boot" im BIOS deaktiviert werden - worauf die Rufus Software nach der Stick Erstellung sogar hinweist. Nach der Windows 10 Installation nicht versäumen, die Secure Boot Funktion wieder zu aktvieren.

    Das in diesem Falle vor dem Boot mit dem als "UEFI (ohne CSM)" erstellten Boot-Stick im BIOS (als Beispiel im AMI-BIOS eines aus 2012 stammenden SAMSUNG RC730) der "UEFI Boot Support" auf [Enabled] oder als weiteres Beispiel im AMI-BIOS 4.6.5.4 aus 08. 2013 unter dem Reiter "Boot" bei "Boot OS Selection" die Auswahl von "Win8 UEFI" erfolgen slllte - sollte Einleuchten.

    Je nach UEFI-BIOS Version kann es vorkommen, dass das mit der Rufus Option "UEFI (ohne CSM)" erstellte UEFI-Boot Menü zwei gleich lautende "UEFI-Boot-Laufwerke" zur Auswahl angezeigt. Das ist normal. Das erste ist die FAT32- und das zweite die NTFS-Partition des USB-Sticks. Das zeigt dann auch, dass das Rechner BIOS NTFS Boot unterstützt, d. h., dass auch von der zweiten Partition gebootet werden kann.

    Nutzer sollten bedenken, dass es ein klein wenig dauern kann, bis beim auf [Enabled] eingestellten "Boot-Screen-Logo" der rotierende Windows 10 Gringel erscheint.

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  5. Uwe Insider schwiebi 36,625 Zuverlässigkeitspunkte
    2020-03-28T19:20:48+00:00

    Hallo Horst und für alle die es interessiert

    Es muss nicht mit dem Tool der Stick erstellt werden

    Es reicht die ISO downzuloaden bereit zustellen und auf den Stick der vorher in der Datenträgerverwaltung auf aktiv gesetzt wurde und mit FAT 32 formatiert wurde zu kopieren

    Fertig ist der Bootstick

    Liebe grüße UWE

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