Dann vielen Dank für die Antworten ihr beiden. Ich werde dann mal schauen ob ich so ein Hardware Forum finde. Tut mir Leid, wenn das Thema die Forum Inhalte etwas verfehlt hat.
PC Abstürze mit Blue Screen "KMode_Exception_Not_Handled"
Hallo zusammen,
ich habe mir einen neuen PC zusammen gestellt. Die Komponenten sind:
Gigabyte X570 Gaming X (rev1.0) (BIOS-Version F4g)
Nvidia GForce GTX970
Ryzen 7 3700X
16GB RAM
1x M.2 SSD 500GB Samsung 970 Evo
1x 250 GB SSD von Crucial
BeQuiet Straight Power 11 750W Netzteil
Ich habe bisher 2 verschiedene Windows-Versionen mit dieser Hardware mit dem selben Muster ausprobiert und beide haben unterschiedliche Fehler ausgegeben. In allen Szenarien ist der Fehler das erste mal aufgetreten, als ich die Grafikkarte belastet habe. Sprich ein Spiel gestartet habe. Ausprobiert habe ich: Black Desert Online auf niedrigsten Einstellungen und Warframe in mittleren Grafikbereich. Beides in 4k (Die GTX970 habe ich bereits in meinem alten PC verwendet und 4k lief ohne Probleme bei beidem.)
Windows Version 1809: Als erstes habe ich alle Windows-Updates installiert. Danach habe ich die Geräte-Treiber vom Hersteller runter geladen und installiert. Nach dem Starten des Spiels ist innerhalb von 5-10 Minuten der erste Bluescreen gekommen. Anschließend hatte ich nach jedem Hochfahren zwischen 1-60 Minuten Zeit bis der PC wieder mit Bluescreen neu gestartet ist. Fehlermeldung: "KMODE_EXCEPTION_NOT_HANDLED". Deshalb habe ich Windows neu installiert und anschließend die Treiber der Geräte, die nicht automatisch erkannt wurden und deren Treiber dementsprechend auch nicht installiert wurden manuell installiert (Wieder über die Hersteller Seite). Alle restlichen Geräte habe ich über "Rechtsklick --> Treiber aktualisieren" im Geräte-Manager auf den neusten Stand gebracht. Also so viele Windows Features wie möglich verwendet. Wieder derselbe Fehler.
Die Windows Ereignisanzeige zeigt im Reiter: Windows-Protokolle/System vor dem Absturz mehrere Fehler mit folgendem Inhalt [Fehler "1084" in DCOM, als der Dienst "camsvc" mit den Argumenten "Nicht verfügbar" gestartet wurde, um den folgenden Server zu verwenden:
Windows.Internal.CapabilityAccess.CapabilityAccess]
Wobei der Dienst camsvc nur ein Beispiel ist. Dieses Problem tritt mit sehr vielen Diensten innerhalb weniger Sekunden nacheinander auf.
Mit Windows Version 1903 habe ich exakt dasselbe gemacht. Dort ist ebenfalls der PC mit Bluescreen abgestürzt. Dabei kam die Fehlermeldung: "Kernel_Security_Check_Failure" ebenfalls nach 1-60 Minuten im Betrieb.
Außerdem habe ich bei dieser Version auch eine AMD Radeon R9 Fury mit den dazugehörigen Treibern getestet, was denselben Fehler verursacht hat.
Auch hier wieder erst alle Treiber vom Hersteller, anschließend neu installiert und nur die nicht erkannten Geräte mit dem Treiber vom Hersteller, alle anderen über den Geräte-Manager.
Wenn ich den PC nicht belaste dauert es in allen Fällen deutlich länger, bis es zum Absturz kommt.
Vielen Dank schonmal im Voraus, ich hoffe ich war nicht zu unverständlich oder unpräzise beim Erklären.
Windows für Zuhause | Windows 10 | Geräte und Treiber
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38 Antworten
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Anonym
2019-07-28T23:20:55+00:00 -
Ingo Böttcher 158.1K Zuverlässigkeitspunkte
2019-07-28T18:33:22+00:00 Ja. Im abgesicherten Modus stehen ja nur Grundfunktionen zur Verfügung. Möglicherweise wird die Komponente, die das Problem verursacht, an der Stelle schlicht nicht angesprochen.
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Anonym
2019-07-28T18:11:14+00:00 Alles klar, danke für die Erklärung. Mir ist übrigens ein sehr wichtiger Punkt entfallen, der mich zu der Überzeugung geführt hat, dass es ein Treiber Problem ist: Der abgesicherte Modus läuft dauerhaft ohne Probleme. Ist es trotzdem möglich, das ein Hardwareteil den Fehler verursacht, welcher aber im abgesicherten Modus nicht auftritt?
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Ingo Böttcher 158.1K Zuverlässigkeitspunkte
2019-07-28T15:21:31+00:00 Die Module können maximal 3200 MHz, daher meinte ich, dass die 2400 eher konservativ eingestellt sind. Das ist okay, das verschenkt vielleicht minimal Performance, aber solange die Kiste noch nicht stabil läuft, muss man ja nicht auch noch an der Performance Schraube drehen.
Die Hersteller von Mainboards testen Speichermodule und geben konkrete Typen für ein Board frei. Entsprechende Listen finden sich zu jedem Board auf der Webseite des Herstellers. Normalerweise sollte man diese Listen vor dem Kauf studieren, um zu schauen, ob die gewünschte Kombination aus Board und CPU auch passt. Es kann auch mit anderen Modulen klappen, die nicht getestet wurden. Aber da ist die Chance für Probleme dann halt größer.
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Anonym
2019-07-28T13:45:22+00:00 Hallo Ingo,
auch dir vielen Dank für die ausführliche Antwort, ich habe bisher einige Foren dazu durchgelesen, die im Zusammenhang mit diesem Fehler oft Treiber Probleme hatten, deshalb wollte ich hier einmal nachfragen.
Habe das Handbuch nochmal durchgeschaut. Die RAM-Bausteine sitzen auf den empfohlenen Sockeln. Habe allerdings nochmal die Taktrate nachgeschaut, ich bin davon ausgegangen, dass diese RAM Bausteine mit 3200 MHZ angesprochen werden, was auch von AMD für den Ryzen 7 empfohlen wird, könnte das das Problem verursachen?
Könntest du mir vielleicht außerdem noch sagen, was du damit meinst, das die RAM Bausteine von Gigabyte für das Board freigegeben werden?
Ich wusste bisher nur, das RAM und Prozessor am besten zusammen spielen sollten.