Es hat mir oft genug bewiesen, dass es keinen Mist baut und gründlicher arbeitet als das Windows interne Tool. Eine Sache macht Windows aber dennoch nicht anständig und zwar ist das die Registry.
Es hat hier oft genug bewiesen, dass es nicht so ist. Es gibt dutzende Berichte aus den letzten Jahren, wo Leute irgendwas mit solchen Tools "gecleant" oder "getunt" haben und dann hinterher Dinge nicht mehr funktionierten. Und dummerweise musste das nicht
mal direkt hinterher auftauchen, sondern vielleicht erst beim nächsten Update. Dann wird wieder auf Windows geflucht, anstatt auf die Tools, die den Unsinn angerichtet haben.
Windows verwaltet die Registry "anständig". Dass es nicht wild irgendwelche Einträge drin löscht, ist sinnvoll. Deswegen sind Tools, die sowas machen, ja auch eben nicht sinnvoll. Die Entwickler der jeweiligen Tools suchen sich Einträge und behaupten dann,
diese wären unnötig. Und löschen sie dann. Ob sie wirklich alle unnötig sind, wissen sie auch nicht.
"Fehlerhafte" Einträge in der Registry könnte man auch nur dann erkennen, wenn man weiß, was an der Stelle denn "richtig" ist. Gibt es für den jeweiligen Wert überhaupt ein "richtig" oder "falsch"? In vielen Fällen wird da eher ein Wert gesetzt, weil der
Entwickler mal von einem gehört hat, dessen Kumpel irgendwo gelesen hat, dass das sinnvoll wäre. Am Ende war es sinnvoll unter Windows 95 und wird trotzdem bei 10 immer noch eingestellt.
Am Ende muss man sich immer fragen: erreicht man wirklich so viele positive Dinge damit, so am System zu "tunen" und zu "cleanen"? Oder ist nicht das Risiko, damit überhaupt erst Probleme zu schaffen, deutlich größer?
Ich sehe den zweiten Punkt als deutlich wichtiger an.
Daher von mir immer der grundsätzliche Hinweis: man muss am System nichts "tunen" und "cleanen", was nicht mit Bordmitteln gemacht werden kann. Und jegliche Fummelei an der Registry mit irgendwelchen "Cleanern" verbietet sich daher von selber.