Doch - dieses Vorgehen IST eine mögliche Lösung für ein Treiberproblem.
Windows macht einem mit Plug&Play das Leben (meist) leicht, d.h. versucht Hardware zu erkennen und die notwendigen Treiber zu installieren. Dies passiert mit der
Standard-Einstellung auch neben dem Funktionsupdate, in einer späten Phase im Ablauf des Windows Updates. Wird hier ein Gerät nicht korrekt erkannt oder paßt der Treiber nicht, so gibt es ein Problem. Die Installationsroutine
bleibt dann an dieser Stelle stehen und kommt zu keinem Ergebnis. Ich kann dann nur noch einen Kaltstart durchführen und Windows versteht das so, dass das Update fehlgeschlagen ist und deshalb ALLES wieder zurückgesetzt wird - never ending story.
Sicherlich nicht ohne Grund gibt es die Option, das Update durchzuführen, ohne, dass
gleichzeitig neue Treiber gesucht und installiert werden.
In meinem Fall ist es ein Onboard-Netzwerk-Controller, der von Windows nicht korrekt erkannt und der Intel-i350-Treiber daher nicht korrekt installiert wird. Meine Lösung war, den selbst ausgewählten passenden Treiber NACH dem Funktions-Update (ohne Treiberaktualisierung)
manuell zu installieren.
Durch die Trennung der beiden Prozederes kann ich individuell Einwirken.
Ich habe das hier nur geschrieben, als eine Option -falls sich mal jemand mit einem ähnlichen Problem hierher verirrt.
Natürlich sind Neuinstallation im allgemeinen reibungsloser und effizienter im Betrieb, als geupdatete ... nur macht eine Neuinstallation eben auch mehr Arbeit und nicht jeder möchte das 2mal im Jahr tun.