Windows startet nicht mehr während Neustart im Zuge der Installation von KB4056892

Anonym
2018-01-04T14:37:10+00:00

Nach dem Herunterladen und anfänglichen Installieren vom aktuellen Patch KB4056892 (auch bekannt durch die aktuellen Sicherheitslücken-Problematik in den Prozessoren von Intel, AMD und Co.) muss Windows neu gestartet werden.

Nach dem BIOS Bildschirm kommt das bekannte Windows-Logo auf schwarzen Hintergrund; jedoch bleibt dann das "Arbeitssymbol" (der runde Kreis aus laufenden Punkten) aus. Keine Reaktion mehr; kein Blinken der Festplattenleuchte am Rechner; nichts. Auch auf STRG + ALT + ENTF reagiert der Rechner nicht mehr. Es hilft nur noch Aus- und wieder Einschalten.

Nach erneutem Einschalten das selbe Bild. Erst nach dem dritten Versuch erkennt Windows ein Problem und startet die automatische Fehlerbehebung. Die klappt dann auch; Windows startet wieder. Allerdings wird wohl die Installation des KB zurückgerollt. 

Im Log steht: "Letzter fehlerhafter Installationsversuch: ‎04.‎01.‎2018 – 0x800f0845".

Kennt jemand eine Lösung?

Ach ja: Es handelt sich NICHT um eine Intel CPU sondern ein AMD Athlon 64 X2 mit 3 GB RAM und installiertem 64bit Windows 10 Pro (16299.125).

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223 Antworten

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  1. Anonym
    2018-01-30T23:25:02+00:00

    Ja, sind wir. Oder aber - bloß nicht auf Updates vertrauen. Vor diesem hat der ja schon eine Reihe Updates installiert, völlig problemlos.

    Na ja, lassen wir's gut sein, Gruß Sven

    ==================================

    Nachtrag vom 2.2. Gerät wurde umgetauscht (anderer Hersteller, anderes Gerät), Thema hat sich erledigt, das neue Notebook funktioniert.

    Was mich aber am Ende wirklich ärgert, dass wir/ich jetzt als die Schuldigen an dem Problem da stehen, weil wir ja kein Backup gemacht haben. Und das, obwohl Microsoft den Schaden erzeugt hat und das Gerät ohne diesen Eingriff korrekt funktioniert hat. Ich kaufe mir doch auch nicht ein Ersatzauto, wenn ich meinen in die Werkstatt bringe.

    Gruß Sven

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  2. Anonym
    2018-01-30T23:18:44+00:00

    Gut, dann wären wir wieder am Anfang angekommen. Ihr zahlt jetzt gerade Lehrgeld dafür, dass Ihr Windows neu installieren müsst. Es lohnt sich definitiv, nach der Installation zunächst erst einmal ein Systemabbild zu sichern.

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  3. Anonym
    2018-01-30T23:11:11+00:00

    Guter Ansatz, triff aber leider nicht zu. Wir kaufen grundsätzlich die Systemlizenzen einzeln und die Rechner leer (ja, wirklich leer, nichts auf der Platte). Dies deshalb, weil wir schon auf neu gekauften Rechnern MIT vorinstalliertem OS (einschließlich Ransomware) diese netten kleinen 'Feinde' geliefert bekommen haben. Es ist auch ein zuverlässiger Lieferant, kein 'wir sind billiger'-Markt.

    Deswegen nervt mich das ja auch so, die Windows-Installation dauert Stunden, bis alle Updates durch die Strippe gezogen sind. Dazu Office 365, dazu die Adobe Suite mit allen Apps (ok, zwei Ausnahmen) und den Rest der Apps. Dazu das kürzliche Update fast aller Microsoft-Standard-Apps (Mail, Kalender, Karten, Foto und so weiter) - das dauert Tage, bis das alles durch ist. Zumindest länger als meine Zeit, die ich am WE bei meiner Familie bin. Genau darüber ärgere ich mich so!

    Gruß Sven

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  4. Anonym
    2018-01-30T23:10:51+00:00

    Hinzu kommt, dass von Microsoft aus unerfindlichen Gründen nach der Neuinstallation die Systemwiederherstellung deaktiviert wurde.

    Im vorliegenden Fall dürfte "glasklar" feststehen, dass der Fehler und der Schaden nicht vom Kunden verursacht wurden.

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  5. Anonym
    2018-01-30T23:02:14+00:00

    Wenn ich Dich richtig verstehe, war auf dem Rechner Windows 10 "vorinstalliert". Das heißt, der Kaufvertrag umfasst fehlerfreie Hardware "und" fehlerfreie Software.

    Jetzt stell Dir mal die Frage, wieso eigentlich der Hersteller kein Garantiesiegel angebracht hat. Demgegenüber will der Verkäufer der Hardware und von Windows 10, der das Garantiesiegel angebracht hat und der deshalb natürlich auf den Einwand des Garantieverlusts locker verzichten kann, alle Deine Daten plattmachen, ohne Dich dafür zu entschädigen.

    Der Schaden ist durch die Installation eines Updates entstanden. Die Windows-Lizenz, die Dir der Verkäufer ja mit dem Computer verkauft hat, berechtigt gerade auch zum Bezug von Updates. Die Updates wurden Dir quasi mit verkauft und haben zum Problem geführt.

    Also hat der Verkäufer des Computers und des fehlerbehafteten Windows für den Fehler gerade zu stehen. Nicht Microsoft hat Dir Windows verkauft, sondern der Verkäufer, der Dir auch den Computer verkauft hat.

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