Internes LTE Modem und LAN gleichzeitig verwenden

Anonym
2018-01-12T14:15:53+00:00

Hallo zusammen,

ich habe mit meinem Thinkpad T470 ein kleines Problem.

Der Laptop hat ein integriertes LTE Modem, dieses funktioniert grundsätzlich ohne Probleme.

Doch es gibt hier einen ganz bestimmten Fall, wenn ich Internet über LTE verwende, und zusätzlich ein LAN Kabel anschließe, dann geht meine LTE Verbindung nicht mehr. (Die Lan Verbindung hat kein Internet [IP: 192.168.123.122], es hängt hier nur eine Steuerung dran die ich parametrisieren möchte).

Windows zeigt weiterhin an, dass eine Internetverbindung per LTE besteht, aber ich kann keine Webseiten mehr aufrufen und auch z. B. den Google DNS kann ich über die IP Adresse nicht mehr anpingen.

Ich habe bereits versucht über die Metrik Einstellungen (Automatische Metrik deaktiviert) die Schnittstellen neu zu priorisieren, das hat leider auch nicht den erhofften Effekt gebracht.

Wenn ich in der CMD über route print die Routing Tabelle anschaue, sieht auch alles korrekt aus (auch die entsprechende Priorisierung über die eingestellte Metrik).

Wenn ich das Kabel ausstecke, funktioniert die Internet Verbindung sofort wieder.

Noch eine Zusatzinformation: ich konnte das gleiche Verhalten auch bei einem anderen Laptop mit LTE Modem nachstellen!

Habt ihr vielleicht noch eine Idee an was es liegen könnte?

Windows 10 Pro

Version 10.0.16299 Build 16299

FCU 1709 ist installiert inkl. allen Updates

Würde mich freuen wenn mir jemand helfen könnte :-)

Vielen Dank!

Gruß Jens

Windows für Zuhause | Windows 10 | Internet und Konnektivität

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38 Antworten

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  1. Anonym
    2018-01-16T14:50:41+00:00

    Diese Route ist jetzt bei deaktiviertem oder bei aktiviertem LAN?

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  2. Anonym
    2018-01-16T15:02:19+00:00

    Deaktiviert, wenn aktiv dann kommt immer der Fehlercode 1231...

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  3. Anonym
    2018-01-16T15:26:13+00:00

    Da wir uns auf ipv4 konzentriert haben, solltest du möglichst auch eine ipv4-Adresse tracen. Vermutlich ergibt sich dadurch keine Änderung, aber nur so ist man sicher.

    Tracert aufs Gateway bekomm ich aber auch nur "Zeitüberschreitung der Anforderung." (Routenverfolgung zu fe80::1:1:29e3:e01 über maximal 30 Hops)

    Das wäre nicht der Standard-Gateway für ipv6 aus den obigen ipconfigs. Mag sich natürlich jetzt geändert haben. Benutze bitte ausschließlich ipv4, um nicht noch ipv6-Probleme einzumischen. Mit ipv6 kenne ich mich auch nicht so aus.

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  4. Anonym
    2018-01-17T11:03:45+00:00

    Ja das Problem besteht leider auch bei IPv4, verhält sich auch so wie bei IPv6 :-(

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  5. Anonym
    2018-01-17T12:30:11+00:00

    Anschauen wäre aber vielleicht trotzdem sinnvoll. Wie sieht das tracert zum ipv4-Gateway aus? Oder darüber hinaus, falls dieser so eingestellt ist, daß er nicht antwortet?

    Ansonsten denke ich, kann ich dir nicht weiterhelfen. Ich kann das hier auch schlecht nachstellen, ohne meine Einstellungen komplett zu ändern.

    Evtl. könnte die Aktivierung von ICS (Internet Conenction Sharing) weiterhelfen, denn du hast ja keinen Router im Netz. Windows muß also als Router fungieren. ICS ist für das Verbinden anderer Geräte über den PC mit einem externen Netzwerk gedacht, aber vielleicht kann es auch hier weiterhelfen. Zur weiteren Konfiguration kann ich aber nichts sagen, ich war noch nie gezwungen, es zu benutzen. Bzw. falls es schon aktiv sein sollte, deaktiviere es. (Unter Verwalten/Dienste, auf deutsch heißt es wohl Internet Verbindungs-Freigabe.)

    Und für die Verbindungen in die lokalen Netzwerke ohne Router mal das Gegengerät als Standard-Gateway einstellen.

    Unter Linux gibt es ein Tool namens tcpdump mit dessen Hilfe man wesentlich besser als mit tracert den Weg des Pakets über die Interfaces nachverfolgen kann. Es braucht aber einiges an Einlesen in die Dokumentation, um es in einem komplizierten Fall sinnvoll zu verwenden. Es sollte im Ubuntu-Subsystem verfügbar sein. Ansonsten evtl. hier: https://www.heise.de/download/product/tcpdump-for-windows-24318  Ich weiß nicht, ob https://www.winpcap.org/windump/ noch mit Windows 10 funktioniert. Oder über cygwin. Ja, alles aufwendig. Oder du schaltest den Adapter eben nur bei Bedarf kurzfristig an. Das läßt sich mit Powershell-Befehlen vereinfachen.

    Besteht das Problem eigentlich auch, wenn der VirtualBox-Adapter aktiviert ist oder nur mit dem realen Adapter? Ich hatte bisher automatisch angenommen, es entsteht, sobald einer der beiden aktiviert ist. Ist das auch so?

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