Nachdem ich seit einer Woche genau dasselbe Problem habe, möchte ich hier mal meine Erfahrungen (als einzige Lösung bisher habe ich das Abschalten der Update-Funktion gefunden) posten. Insgesamt habe ich das Problem an 3 veschiedenen Rechner nachvollziehen
können (2 x Win 7 Pro OEM, 1 x Win Home Premium). Alle drei Rechner mehrfach neu installiert.
Während den Installationen gab es keinerlei Probleme. Als erstes Latop (Acer I7 Quad Core, 4 GB RAM) per Recovery-DVD neu installiert. Win SP1 offline eingespielt. Danach Antiviren-Programm installiert (Avira Pro - das hat allerdings überhaupt keine Auswirkungen,
weil bei den nachfolgenden Installationen weggelassen. Beim ersten Update-Versuch geht alles noch bestens. Updates werden gesucht, schnell gefunden, schnell down-geloadet und schnell installiert. Genau bis zu dem Zeitpunkt, wenn sich das Update-Programm von
der Version 7.6.7600.256 auf die Version 7.6.7600.320 selbständing updatet. Leider lässt sich dieses Update weder verhindern noch deinstallieren (außer man schaltet die Update-Funktion komplett ab). Genau mit diesem Programm schießt dann MS das System ab (besser
als jeder Trojaner): die Update-Suche dauert entweder ewig, bricht mit Fehlercodes 802441019, 80070006E o.ä. ab oder - am Samstag ein mal gelungen - es findet nach 6 Stunden Suche 209 Updates (wobei dann die Installation nach ca. 50 mit einer Fehlermeldung
abbricht und die Installation stoppt).
Ich habe alle von MS angebotenen Tools, Tipps und Prüfungen gemacht, ohne Änderung am Problem.
Um das Problem einzugrenzen, auf 3 Rechnern (o.a. Acer, HP-Laptop und HP Desktop) von den originalen DVDs installiert und alle Varianten (SP1 online und offline installieren lassen, mit und ohne Winfuture-Pack) mit dem selben Ergebnis: alle Installationen
funktionieren genau bis zu dem Punkt, bis sich der Update-Agent 7.6.7600.320 installiert. Danach funktioniert die Update-Funktion nicht mehr, die zugehörige svchoste.exe schnappt sich mindestens 25% CPU-Zeit und - je nach Laufzeit - zwischen 50MB und 1.5 GB
RAM. Ein Arbeiten ist mit diesen Rechnern also nicht mehr möglich.
Sucht man in den Forum nach dem Problem, tun sich Abgründe auf. In den USA sind tausende (Firmen)-Rechner betroffen, trotz eröffneten Tickets liefert MS keine Lösung. Angeboten wird ein Upgrade auf Win10 - ein Schelm, der Böses dabei denkt. Augenscheinlich
überzeugem die angeblichen Vorteile von Win10 gegenüber Win7 keinen, weder von der Stabilität noch Geschwindigkeit her. Ergo legt man die alten Systeme mehr oder weniger lahm, um so update-willige Kunden zu bekommen.
Ich suche eigentlich nur noch eine Lösung, die Installation des Update-Agents 7.6.7600.320 zu verhindern. Ohne diesen funktionieren alle Rechner bestens, Updates werden schnell und ohne CPU-Last gefunden. Allerdings scheint dies MS sehr gut verhindert zu
haben.
Ansonsten bleibt als Interims-Lösung lediglich das Abschalten der Update-Funktion (Installation ohne Netzwerk-Verbindung, einspielen SP1 und WinFuture-Pack offline, und den Update-Dienst in der Dienstesteuerung deaktivieren.