Seit einem Problem mit OneDrive auf meinem Mac werden OneDrive-Dateien, die ich über den Finder öffne, von Word nicht mehr als OneDrive-Dateien erkannt. Dadurch ist AutoSpeichern in Word deaktiviert und beim Schließen einer geänderten Datei werde ich aufgefordert, die Änderungen manuell zu speichern.
System:
OneDrive aus dem Mac App Store
Microsoft Word / Microsoft 365
OneDrive-Konto: privat
Bisherige Maßnahmen:
OneDrive-Verknüpfung mit dem Mac entfernt und anschließend neu eingerichtet
OneDrive zurückgesetzt
geprüft, dass der aktive OneDrive-File-Provider korrekt registriert ist
alte OneDrive-Container unter ~/Library/CloudStorage/ identifiziert
Synchronisierung getestet
Aktueller Zustand:
Dateien werden zwischen Mac und OneDrive-Cloud grundsätzlich synchronisiert. Ein im Finder erstellter Testordner erscheint korrekt im OneDrive-Webportal.
Die betroffenen Dateien sind online in OneDrive vorhanden.
Öffne ich eine Datei über Word → Ablage → Öffnen → OneDrive, ist AutoSpeichern aktiviert.
Öffne ich dieselbe Datei über den Finder per Doppelklick, ist AutoSpeichern deaktiviert.
Auch eine neu erstellte Word-Datei, die direkt in OneDrive gespeichert wurde, zeigt beim anschließenden Öffnen über den Finder dasselbe Verhalten.
Das Problem scheint daher bei der Integration zwischen macOS Finder/File Provider, OneDrive und Microsoft Word zu liegen. Die OneDrive-Synchronisierung selbst funktioniert, aber Word erkennt über den Finder geöffnete OneDrive-Dateien offenbar nicht korrekt als OneDrive-Dateien.