Ein Azure-Dienst, der unstrukturierte Daten als Blobs in der Cloud speichert.
Hallo,
für Ihr Szenario würde ich insbesondere folgende Empfehlungen berücksichtigen:
- Aktive Daten im Hot-Tier speichern und ältere Daten per Lifecycle Management automatisch in Cool- oder Cold-Tier verschieben, um Kosten zu senken, ohne die Anwendung wesentlich anzupassen. [learn.microsoft.com], [docs.azure.cn]
- Lese- und Schreibzugriffe auf viele Blobs verteilen und Hotspots vermeiden. Eine hohe Last auf wenige Blobs oder Partitionen kann zu erhöhten Latenzen sowie 500-/503-Fehlern führen. [learn.microsoft.com]
- Retry-Mechanismen mit Exponential Backoff implementieren, um temporäre Drosselungen bei Lastspitzen abzufangen. [learn.microsoft.com]
- Für maximale Performance größere Blockgrößen sowie parallele Uploads/Downloads nutzen. [learn.microsoft.com]
- Bei weltweit verteilten Nutzern die Daten möglichst nahe an den Hauptnutzungsregionen bereitstellen und gegebenenfalls Azure CDN für häufig gelesene Inhalte einsetzen. [azure.microsoft.com]
- Die Wahl von LRS, ZRS, GRS oder GZRS sollte primär nach Anforderungen an Verfügbarkeit und Disaster Recovery erfolgen; für die Performance sind Zugriffsmuster und Partitionierung meist entscheidender. [azure.microsoft.com]
Kurz gesagt: Für große Datenmengen und globale Zugriffe sind eine saubere Verteilung der Requests, die Nutzung des Hot-Tiers für aktive Daten und automatisierte Lifecycle-Regeln die wichtigsten Stellschrauben für Performance und Kostenoptimierung. [learn.microsoft.com], [docs.azure.cn]
Viele Grüße.