Analyse von Startverzögerungen in Intune Endpoint Analytics: Hardware vs. Gruppenrichtlinien-Skripte

Mueller Thomas 40 Zuverlässigkeitspunkte
2026-07-02T12:56:14.9233333+00:00

Die Geschäftsleitung beschwert sich darüber, dass die Laptops nach dem Einschalten mehrere Minuten benötigen, bis sie einen nutzbaren Desktop erreichen. Wie kann man im Intune Endpoint Analytics Bereich „Startup performance“ zwischen Verzögerungen durch physische Hardwarekomponenten (z. B. langsame Festplatten) und Verzögerungen durch Gruppenrichtlinien-Skripte unterscheiden?

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Harry Phan 33,320 Zuverlässigkeitspunkte Unabhängiger Berater
2026-07-02T13:58:07.14+00:00

Hallo,

in Intune > Berichte > Endpoint Analytics > Startleistung (Startup Performance) können Sie die Ursache der Verzögerung anhand des Bereichs erkennen, in dem sie auftritt. Eine schlechte Boot-Bewertung deutet meist auf Hardware-Probleme hin, beispielsweise langsame Festplatten (HDDs) oder allgemein geringe Geräteleistung vor der Benutzeranmeldung. Microsoft zeigt hierfür sogar einen eigenen Hinweis an, wenn Geräte noch HDDs statt SSDs verwenden.

Bei Verzögerungen durch Gruppenrichtlinien (Group Policy) stellt Endpoint Analytics einen eigenen Group Policy Insight bereit. Wenn Anmeldezeiten durch die Verarbeitung von Gruppenrichtlinien oder Anmeldeskripten verlängert werden, werden die betroffenen Geräte angezeigt und nach der benötigten Verarbeitungszeit sortiert.

Kurz gesagt: Tritt die Verzögerung hauptsächlich vor dem Anmeldebildschirm auf, sollten Sie die Hardware- und Datenträgerleistung prüfen. Erfolgt die Verzögerung nach der Anmeldung, bevor der Desktop nutzbar wird, ist die Gruppenrichtlinien-Verarbeitung der wahrscheinlichste Ansatzpunkt für die Analyse.

Harry.

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