ältere Anwendungen stolpern oft über Kernel‑Checks, die es so unter Windows 11 nicht mehr gibt. Mit dem Application Compatibility Toolkit und dem Compatibility Administrator kannst du einen sogenannten Shim bauen, der Windows vorgaukelt, bestimmte Bedingungen seien erfüllt. Konkret gehst du so vor: neue Datenbank anlegen, deine Anwendung hinzufügen und dann Fixes wie VersionLie auswählen, damit die App denkt, sie läuft auf einer älteren Kernel‑Version. Danach speicherst du die Datenbank und registrierst sie mit sdbinst, sodass der Fix systemweit aktiv wird.
Am besten testest du das Ganze erst auf einem einzelnen Rechner, bevor du es breit ausrollst. Wenn es sauber läuft, kannst du die .sdb Datei über Intune oder Gruppenrichtlinien verteilen, damit alle QC‑Maschinen denselben Kompatibilitäts‑Fix bekommen. So musst du die Anwendung nicht neu schreiben und dein Team kann sie weiterhin unter Windows 11 nutzen, ohne den Kernel‑Fehler zu sehen.