Hallo Daniel,
Wie ich sehe hast Du schon gefunden wie man eine Tabelle macht. Leider hast Du gleich von Hand Rahmen und Farben draufgeknallt, das ist weder nötig noch hilfreich.
Mach das alles mal wieder weg, dann klick irgendwo in die Tabelle, dann im Menüband auf den Reiter Tabellentools und ganz rechts sind die Tabellenformatvorlagen. Mach den Dropdown mal auf, ich denke das Format "Hell 18" ist das was Du möchtest.
Ganz links oben ist übrigens ein Format was keinerlei Färbungen macht.
Man kann da auch mit der rechten Maustaste draufklicken und z.B. Duplizieren wählen. Dann geht ein Fenster auf in dem man einen Namen vergeben kann und der Tabelle sagen kann wie sie die einzelnen Elemente formatieren soll.
Die "Stripset" kann man mit den Formatoptionen/Checkboxen "Gebänderte Zeilen/Spalten" steuern. Da muss man sich reinfummeln bis man versteht das was alles bedeutet.
Bei einer normalen Tabelle erschließt sich einem nicht sofort der Sinn dahinter, die Formate einer Pivottabelle werden aber genauso gesteuert und da macht es, je nach Layout, fast sofort Sinn.
Der Vorteil dieser Formate ist das diese automatisch auf Daten angewendet werden die hinzukommen. Wenn Du es manuell machst, dann musst Du jedesmal die Formate von Hand nacharbeiten.
Okay, ich übernehme mal Deine Daten in meine Beispieldatei. Der Sinn der Spalte Jahr erschließt sich mir nicht, weil das Jahr steckt schon in der Spalte Datum mit drin.
Ich benenne ich das mal in "Erscheinungsjahr" um, damit wir eine deutliche Unterscheid zum Jahr aus dem Datum sehen. Ob das im Sinne der Daten richtig ist sei mal egal.
Dein Gedanke mit der KW ist schon mal richtig, aber bei der Datenanalyse braucht jeder Datensatz alle Informationen, sprich in jeder Zeile muss die KW stehen.
So wie Du es gemacht hast (mit einer verbundenen Zelle über Zeilen) ist es für einen Menschen gut zu sehen, das Ding was wir vor der Nase haben ist jedoch eine Maschine und die kann nicht kucken.
BTW, die Funktion =KALENDERWOCHE gibt nicht die Woche zurück die wir in Europa haben, dafür musst Du =ISOKALENDERWOCHE nehmen.
Im Prinzip bräuchten wir die KW nicht wenn die Pivottabelle in Excel ein bißchen anders "ticken" würde, denn die KW steckt ja auch im Datum drin.
Da es aber div. Ideen auf der Welt gibt wann die KW1 im Jahr beginnt haben die Entwickler das weggelassen.
Da der letzte Platz nun 10 ist ändert sich unsere Bewertungsberechnung zu =10-[@Platz]*0,5
Mehr Vorbereitung braucht es nicht, klicken wir irgendwo in die Tabelle, dann Einfügen \ Pivottabelle. Deine Tabelle heißt Tabelle14, in meiner Datei halt Tabelle2.
Du kannst auswählen wo sie hin soll, mein Tip: Für den Anfang mach sie in ein neues Blatt und NIE 2 Pivotabellen in EIN Blatt. Die Dinger sind sehr dynamisch und kann problemlos mehrere tausend Zeilen/Spalten erzeugen und wenn in denen schon was drin steht gibt es eine Fehlermeldung.
Eine Pivottabelle kann keine Zeilen/Spalten einfügen, nur überschreiben!
BTW, was wir erzeugen ist eine klassische Pivottabelle, man kann auch die Daten in ein Datenmodell laden und dann daraus eine Pivottabelle erzeugen.
Dann läuft "der Hase" ein wenig anderes, die Stichworte sind Power Pivot und DAX. Braucht man nur wenn man mehrere Tabellen mit Daten kombinieren muss.
Also ziehen wir den Titel in die Zeilen, die Punkte in die Werte und das Genre schon mal in den Filter.
Dann sortieren wir ZA nach den Punkten und setzen einen Wertefilter Top10 ebenso nach Punkten.
Das war es auch schon. Ich denke spätestens jetzt verstehst Du mich wenn ich Deinen Ansatz mit Formeln in Deiner Datei als nutzlos bezeichnet habe.
Datenauswertung mit Formeln ist wie mit dem Dreirad strampeln, mit Pivottabelle ist wie Rennwagen fahren. :-)
Das Gesamtergebnis der Punkte interessiert uns nicht, daher Reiter PivotTable-Tools \ Entwurf \ Gesamtergebnisse \ Für Zeilen und Saplten deaktiviert
Weil wir schon da oben sind, geh in den Reiter Analysieren \ Datenschnitt einfügen \ einen Haken bei Erscheinungsjahr und Genre setzen \ Ok
Wie Du schon gesehen hast gibt es in einer Pivottabelle div. Filter, aber das Filtern in einer Pivottabelle funktioniert nun doch um einiges anders als man intuitiv denkt, der Filter bezieht sich auf die Felder und man kann je Feld unterschiedliche Filter setzen... das führt im Gesamtergebnis nicht immer zu dem gewünschten Resultat.
Daher mein Tip: Immer einen Datenschnitt nehmen, der funktioniert so als wenn man alle Daten zuerst filtert und dann die Auswertung macht.
Also klicken wir mal auf Schlager im Datenschnitt Genre und schon ist die Helene rausgeflogen. ;-)
Ebenso können wir nun auch ein bestimmtes Erscheinungsjahr filtern.
Mach nochmal die Feldliste auf und zieh das Feld KW in die Zeilen über den Titel, schon hast Du die Top3 für jede Woche.
Eine Pivottabelle macht eine Hierarchie und je nachdem wie man die Felder anordnet ändert sich das Ergebnis nach den gesetzten Filtern.
KW über Titel
KW unter Titel

Was wir noch nicht benutzt haben ist das Datum, das kann man in einer Pivottabelle gruppieren und mit verschiedenen Layouts verschiedene Ergebnisse erzielen. Aber dafür brauchen wir viel mehr Daten, die sollten über mehrere Monate und mind. 2023 bis 2024 beinhalten. Das ist dann Dein Part.
Und wir wollen natürlich auch unsere Platzierung nach den Punkten in der Pivottabelle sehen, wie das geht nächstes Mal.
Bis hierhin Fragen?
Andreas.