Schön, also. Ich habe gerade eine längere Google-Session hinter mir. Jetzt kenne ich auch die ganzen Hintergründe. Besonders Eindruck hat mir
dieser Artikel gemacht.
Na wunderbar. :-)
Noch was zum Thema "deaktivieren und Internet abschalten": das einfache Deaktivieren kann vielleicht auch helfen, wenn halt so Dinge auftauchen wie beim Erstellen eines ISO mit dem Media Creation Tool irgendwas von Seiten der "Sicherheitssoftware" da reingrätscht.
Aber gerade wenn es darüber hinaus Probleme gibt, z.B. Zugriffsprobleme aufs Netz, Probleme bei Updates oder Upgrades, dann reicht sowas nicht. Beim Deaktivieren bleiben ja die Treiber geladen und die Dienste aktiv. Normalerweise wird nur der aktive Hintergrundscanner
gestoppt.
Das Internet muss man bei sowas übrigens auch nicht unbedingt kappen. Es stehen nicht dutzende Malware-Programme bereit, die sofort nach dem Deaktivieren des Virenschutzes von alleine den Rechner übernehmen wollen.
Heutzutage braucht Schadsoftware eigentlich immer zuerst mal den Nutzer. Er muss irgendwas starten, aktivieren, öffnen, damit es rund geht. Als Normalnutzer sollte man ganz ohne Virenschutz vielleicht nicht unbedingt lange Surfsessions mit diversen Downloads
tätigen. Aber man muss keine Angst haben, dass gleich der Rechner übernommen wird, nur weil mal ein paar Minuten ein Virenschutz aus ist. Bei Windows 8.x und 10 ist das ja wegen des Defenders eigentlich eh nie der Fall.
Ich denke, die Entwickler werden sich einfach andere Bereiche suchen. Da wird sich vieles auf den Business-Bereich verlagern, wo noch etwas mehr Themen einfließen als wir hier betrachtet haben. Avira baut neuerdings Router, die den Netzverkehr scannen. Viele
andere Hersteller werden vielleicht in Zukunft einfach nur die entsprechenden Malware-Infos liefern.