Hallo Leon Schmidt,
Zunächst sollten Sie beim DNS-Provider prüfen, warum das API-Token widerrufen wurde. Viele Provider widerrufen Tokens automatisch, wenn ein möglicher Sicherheitsvorfall erkannt wird, beispielsweise die unbeabsichtigte Veröffentlichung eines Tokens.
Falls das Token als kompromittiert betrachtet werden muss, erstellen Sie ein neues Token mit möglichst geringem Berechtigungsumfang (Least Privilege), idealerweise nur für DNS-Änderungen der betroffenen Zone.
Die sichere Speicherung hängt vom verwendeten ACME-Client und DNS-Provider ab. Viele ACME-Clients unterstützen die Ablage von Anmeldeinformationen in einem Secret Store oder die Nutzung einer Identität statt statischer Tokens.
Falls Sie Azure DNS verwenden, kann eine Managed Identity auf Azure-VMs oder Azure Arc-verwalteten Servern eine gute Lösung sein, da keine dauerhaft gespeicherten API-Tokens erforderlich sind.
Für die automatische Rotation hängt die Vorgehensweise von den Funktionen Ihres DNS-Providers ab. Einige Anbieter unterstützen die programmatische Erstellung und den Widerruf von Tokens über eine API, andere erfordern eine manuelle Verwaltung.
Tracy Le.